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Ravensburg - Ja, sie kenne den Roman „Im Westen nichts Neues“, dessen Verfilmung aktuell für neun Oscars nominiert ist. Den Film wolle sie sich „unbedingt anschauen“. Und ja, sie wisse um die brutale Eskalation der Gewalt im 1. Weltkrieg bis hin zum Einsatz von Giftgas. Und ja, die Lieferung von deutschen Kampfpanzern an die Ukraine sei notwendig, weil Putin seinen Angriffskrieg ständig eskaliere und auch nicht vor Kriegsverbrechen zurückschrecke. Deshalb könnten auch Kampfflugzeuge für die Ukraine notwendig werden. Eine „rote Linie“ sehe sie dabei nicht. Agnieszka Brugger, grüne Bundestagsabgeordnete aus Ravensburg, erklärt im Gespräch mit BLIX ihre Haltung zu Krieg und Frieden.

Biberach/Regensburg - Es hätte auch anders kommen können. Ein Kind, das den Unterricht stört, indem es lauthals singt, könnte auch Schimpfe kriegen vom Lehrer und von den Eltern. Ruhe ist die erste Schülerpflicht! Stattdessen bekamen Evas Eltern von der Grundschullehrerin die Empfehlung, ihre Tochter in den Gesangsunterricht zu schicken. Was diese taten. Das ist der Anfang einer wohlklingenden und vielversprechenden Karriere. Eva Zalenga ist auf dem besten Weg, internationale Opernhäuser mit ihrer Stimme zu füllen.

Ulm - Es ist die Generation, die den Überlebenden des 1. Weltkrieges folgte, deren Kindheit von der Not und Wirrnis der Weimarer Republik bestimmt war und deren Jugend vom Nationalsozialismus besetzt wurde. Es sind Hitlers Kinder, die fanatisiert auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkrieges verbluteten. Es ist die Generation von Hans und Sophie Scholl, den Geschwistern aus Ulm, die angeklagt wegen Hochverrats und Wehrkraftzersetzung am 22. Februar 1943 in München enthauptet wurden. Es geschah vor 80 Jahren.

Englisweiler - Weil ihre Eltern 1954 in Südkorea humanitäre Hilfe leisteten, wurden Sabine Bachmor und ihre Tochter nach Südkorea eingeladen. Sie erlebten die eindrucksvolle Gemeinschaft der Veteranen aus vielen Nationen und eine Bevölkerung, in der die Erinnerung an die damals erfahrene Hilfe überaus lebendig ist.

Altdorfer Wald - Ob Widerstand nötig ist, darüber gehen die Meinungen wohl auseinander. Aber dass Widerstand möglich ist, das beweisen die AktivistInnen vom Baumcamp im Altdorfer Wald, die dort schon seit zwei Jahr in Baumhäusern leben, um den Wald vor Rodung und Kiesabbau zu schützen, und deren Tun und Lassen nun auch für Frischluftabstinenzler auf der Leinwand zu beobachten ist.

Biberach - Die Zukunft findet im Museum statt. Zumindest wird sie dort verstärkt thematisiert. Beispiele gefällig?

Ravenburg - Zehn Jahre Kunstmuseum Ravensburg. Ein kulturelles Juwel feiert runden Geburtstag und verdient seine Würdigung.

Ravensburg - Zwei bedeutende Körperschaften feiern ihre runden Geburtstage auf ungewöhnliche Weise zusammen – mit Kunst. Die eine Körperschaft wurde vor 200 Jahren, 1822, in der Ravensburger Marktstraße gegründet – die Kreissparkasse Ravensburg. Die andere Körperschaft feiert ihren 50. Geburtstag dieses Jahr – der Landkreis Ravensburg. Beide sind Träger und Förderer regionaler Entwicklungen und regionaler Kreisläufe. Und so entstanden bei Kreissparkasse wie Landkreis zwei der bedeutendsten Kunstsammlungen in Oberschwaben, aus dem Bewusstsein heraus, dass neben ihren eigentlichen Aufgaben auch regionale Kultur Förderung brauche.

Biberach/Ehingen/Ochsenhausen - Sein Name steht wie kein anderer für das Wirtschaftswunder „Made in Oberschwaben“. Hans Liebherr, Jahrgang 1915, Maurer, Soldat, Überlebender, Tüftler, Unternehmensgründer, Weltmarktführer, Zigarrenraucher und leutseliger Kartenspieler. Der oberschwäbische Globalist starb 1993 in der Schweiz und wurde zu seinem 100. Geburtstag vom „Theater ohne Namen“ als „Kranenhans“ gewürdigt. Anlässlich der „Heimattage“ in Biberach kommt das originelle Stück im März erneut auf die Bühne. Wo? An den Liebherr-Standorten Biberach (Stadthalle, ausverkauft), Ehingen (Lindenhalle, 12. März) und Ochsenhausen (Kapfhalle, 18. März).

Burgrieden-Rot - Auch die zweite Ausstellung von Sophie-Charlotte Opitz verspricht, spannend zu werden. Ein überwiegend weiblicher künstlerischer Blick auf die Zukunft der globalisierten Welt und uns als Handelnde.

Ausgehend von Südostasien hat sich das Dengue-Fieber mittlerweile gürtelförmig um den Globus auf 128 Länder ausgedehnt. Kleine Ausbrüche gab es auch schon in Süditalien, Südspanien, der Türkei und sogar im Rheingraben, weil die früher in den Tropen und Subtropen beheimateten Aedes-Mücken dank des Klimawandels sich in diesen Gebieten etabliert haben. Noch sind die Ausbrüche auf ein Jahr begrenzt, weil es noch Winter gibt und die infizierten Mücken diesen nicht überleben. Mittlerweile betrifft das Dengue-Infektionsrisiko jeden zweiten Fernreisenden. Schutz bietet eine neue Impfung.

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