Rechtzeitig zu Weihnachten hat der ehemalige Stadtarchivar von Ravensburg, Dr. Peter Eitel, den lange erwarteten dritten Band seiner nun vollständigen „Geschichte Oberschwabens im 19. und 20. Jahrhundert“ vorgelegt. In bewundernswerter Manier nimmt der Autor eine ganze Epoche in den Blick und bewältigt schier unüberwindlich wirkende Materialmengen.
Galmutshöfen - Der Weg ist das Ziel, und Andreas Reiner ist viel unterwegs. Zuletzt als „Schattenkind“. Dabei stand der Fotograf aus Galmutshöfen selbst vor der Kamera. Der Film des Regisseurs Jo Müller über das „andere Leben“ von Andreas Reiner erhielt im Oktober letzten Jahres bei den Hofer Filmtagen den Preis als bester Dokumentarfilm. Worüber der 54-jährige Hauptdarsteller in Tränen ausbrach. Sein Weg bis dahin kostete Kraft bis zur Erschöpfung, aber er weiß, er ist angekommen. Ein Hausbesuch.
Ochsenhausen - Unterricht in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ist langweilig? Nicht im Gymnasium Ochsenhausen.
Auf Lachmedizin spezialisiert sind die Frauen und Männer vom Verein Ravensburger Clowns. Sie zaubern Menschen mit Behinderung, Alten und Kranken ein Lächeln ins Gesicht. Es folgt die kurze Geschichte der Clownerie & Narretei: über die Kunst zu lachen und wie man sie erlernt.
Friedrichshafen - Das Zeppelin Museum zeigt technische Utopien aus 120 Jahren und konfrontiert diese mit künstlerischen Positionen. Das Ergebnis „Fetisch Zukunft“ stellt vieles in Frage – auch unsere Gegenwart. Die Ausstellung ist bis zum 16. April zu sehen. Ein Besuch lohnt.
Ravensburg - Der Erste Weltkrieg prägte den Expressionismus. Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner und Oskar Schlemmer fielen auf die Propaganda herein und zogen begeistert in die Schlacht, Thomas Mann empfand den Krieg als „Reinigung und Befreiung“. Das Grauen verarbeiteten sie dann in Kunst und Literatur. Auch der 1895 in ärmlichen Verhältnissen in Hamburg geborene Carl Lohse. Die Bilder des Expressionisten ausgestellt im Kunstmuseum Ravensburg sind eine Entdeckung. Dis Ausstelung ist bis zum 5. März zu sehen.
Biberach - Mit diesem lässigen Slogan geht die Stadt Biberach ins neue Jahr und damit in das Jahr der Heimattage Baden-Württemberg, die 2023 in Biberach stattfinden. Rund 200 Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Eine Mammutaufgabe für die vielen Ehrenamtlichen und die Stadtverwaltung, denn die Heimattage finden „on top“ zum Jahresprogramm statt, das mit dem zehntägigen Schützenfest bereits eine Großveranstaltung aufweist.
Als minimalistischen Luxus empfinden Menschen, die bewusst auf wenigen Quadratmetern dafür aber mitten in der Natur wohnen, ihre Lebensweise. Ein Fotograf sammelte eindrucksvolle Bilder und Geschichten vom Drinnen- und Draußenleben.
Ein wirklich guter Vorsatz fürs neue Jahr lässt sich schnell und unproblematisch umsetzen: Blut spenden.
War das alte Hollyood sexier und glamouröser? Nach seinem Musical „La La Land“ erzählt Damien Chazelle in „Babylon“ von der dunkleren Seele Hollywoods und vom Aufstieg und Fall derjenigen, die sich dem Leben im Scheinwerferlicht verschrieben haben. Es ist die Geschichte von überbordendem Ehrgeiz und ausgelassener Dekadenz. Am 19. Januar startet das hemmungslose Spektakel mit Brad Pitt und Margot Robbie in den deutschen Kinos.
Als Psychologin in einer Notfallambulanz hat es Rose Cotter (Sosie Bacon) oft mit ganz schwierigen Fällen zu tun. Eines Tages taucht die junge Studentin Laura (Caitlin Stasey) im Krankenhaus auf und behauptet gegenüber Rose, sie würde von einer unbekannten Präsenz verfolgt, die sich in anderen Menschen manifestiert, welche sich ihr gegenüber durch ein grausames Lächeln offenbaren würden. Nur wenig später begeht Laura vor den Augen ihrer Therapeuthin Selbstmord - mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht!











