Altdorfer Wald - Nun ist es passiert, was Bernhard Dingler befürchtet hat. Sein Wald heißt nun „Alti“. Davor hat es den Leiter des Forstbetriebs Altdorfer Wald gegraust. Nun muss er nicht nur hinnehmen, dass jugendliche Aktivisten ein Stück Forst in der Nähe von Wolfegg besetzt haben, indem sie dort ein Baumhaus nach dem anderen zwischen Fichten und auf Douglasien und Buchen bauen, sondern dass die selbst ernannten Waldschützer Oberschwabens größtes Waldgebiet auch noch sprachlich vereinnahmen.
Ulm - Es ist die Generation, die den Überlebenden des 1. Weltkrieges folgte, deren Kindheit von der Not und Wirrnis der Weimarer Republik bestimmt war und deren Jugend vom Nationalsozialismus missbraucht wurde. Es sind „Hitlers Kinder“, die fanatisiert auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkrieges verbluteten. Es ist die Generation von Hans und Sophie Scholl, den Geschwistern aus Ulm, die angeklagt wegen Hochverrats und Wehrkraftzersetzung am 22. Februar 1943 in München enthauptet wurden. Sophie Scholls 100. Geburtstag am 9. Mai ist Anlass zum Gedenken.
Ehingen - Über Personalmangel in Pflegeberufen wird seit Jahren geklagt, in vielen Bereichen fehlt der Nachwuchs. Die generalisierte Ausbildung zur Pflegefachkraft soll das Berufsbild attraktiver machen. Funktioniert das?
Bad Saulgau - Die Geschwister Tim (15) und Christina Miller (17 Jahre), SchülerIn am Störck-Gymnasium in Bad Saulgau, haben sich einem ganz besonderen Aspekt der Gesundheitsgefährdung angenommen, nämlich die Übertragung von potenziell infektiösen Keimen auf der Oberfläche des Smartphones und wie man dies verhindern kann. Sie haben ihre Untersuchungen bei Jugend forscht eingereicht und sind damit in Ulm Regionalsieger geworden. Beim Landeswettbewerb haben sie den dritten Platz belegt. Für BLIX erklären sie ihr Forschungsprojekt „Clean your smartphone smart“ und dessen Ergebnisse mit Fragen und Antworten.
Stipendien bekommen nicht nur Einserabiturienten. Förderung erhalten auch sozial Benachteiligte und besonders engagierte Studierende und Auszubildende. Es lohnt sich, nachzuhaken.
Memmingen - Der aus Nittenau stammende Oberpfälzer Heribert Prantl (*1953) ist fünfter Träger des mit 15.000 Euro dotierten Memminger Freiheitspreises. Wegen Corona soll die Preisverleihung aber erst 2022 stattfinden. Vor wenigen Wochen brachte der über lange Jahre das Eerscheinungsbild der Süddeutschen Zeitung prägende Journalist sein neuestes Buch „Not und Gebot. Grundrechte in Quarantäne“ auf den Markt. Der Band machte in kurzer Zeit so viel Furore, dass Prantl bereits in großen TV-Talkshows, wie zum Beispiel „Markus Lanz“ (ZDF), seine Auftritte hatte.
Ulm/Achberg - Einem der wichtigsten Vordenker der grünen Idee widmet das Museum Ulm eine spannende und hoch aktuelle Ausstellung. Überraschend sind die vielfachen Bezüge des vor hundert Jahren am Niederrhein geborenen Künstlers nach Baden-Württemberg.
Laupheim - Frauen im Judentum: Bis September präsentiert das Museum zur Geschichte von Christen und Juden im Schloss Großlaupheim eine Sonderausstellung, die weit über die Regionalgeschichte hinausgeht.
Achberg - „Martha Stettler - Eine Schweizer Impressionistin in Paris“ ist bis 18. Juli im Schloss Achberg zu sehen. Das erstmals in Deutschland präsentierte OEvre gibt Einblick in die Kunst- und Frauengeschichte zur vorletzten Jahrhundertwende. Kuratiert wurde die Werkschau von Corinne Linda Sotzek (Zürich), die über die Künstlerin promovierte.
Bad Waldsee - Er ist ein Hansdampf in allen oberschwäbischen Gassen, der beim Braunviehtag im Bauernhausmuseum Wolfegg genauso zur Klampfe greift wie bei der Hauptversammlung des Aulendorfer Geschichtsvereins Traditio – dort allerdings kredenzt er Revolutionslieder aus dem 19. Jahrhundert und macht deutlich, wo sein Herz schlägt: nämlich links von der Mitte. Die Rede ist von Bernhard („Barny“) Bitterwolf, für den das vormärzliche „Die Gedanken sind frei“ kein angestaubter Polit-Song von anno Tobak ist, sondern immerwährende Aufforderung zur Grips-Gymnastik.
Biberach - Auch Gebären ist in Coronazeiten anders als sonst. Dank engagierter Hebammen werden Frauen aber trotzdem vor, während und nach der Geburt intensiv betreut.











