Bad Wurzach - Architekt Prof. Dr. Josef Schwarz stellte die im Vergleich zu der dem Ausschuss für Umwelt und Technik im vergangenen Dezember vorgestellten veränderte Entwurfsplanung vor. In der neuen Variante soll nur die Fahrzeughalle in Massivbauweise gebaut werden, West-Fassade und das komplette Obergeschoss in Holzrahmenbauweise.
Der Architekt zeigte sich von dem damals ins Spiel gebrachten Dachüberstand zwar nicht begeistert. Die Eintürner Feuerwehrleute könnten mit beiden Lösungen leben, sagte der Eintürner Ortsvorsteher Berthold Leupolz und brachte die Gefühlslage der Eintürner auf den Punkt: „Wir wären einfach nur froh und glücklich, wenn wir es so hinkriegen.“
Armin Willburger hoffte, dass es bei diesem Haus keine Probleme mit dem Funk und der Hitze geben werde. Prof. Schwarz erklärte die entstandene Situation damit, dass es zu Unstimmigkeiten zwischen einem der Kommandanten und seines Gemeinderates gekommen sei und die entstandene Situation damit nicht aus baulichen Gründen resultierte.
Ewald Riedl fand den neuen Entwurf gelungen, auch weil er nachhaltiger sei. Er wollte jedoch wissen, warum am Westgiebel keine Fenster geplant sind. Schwarz verwies auf das große Dachfenster in unmittelbarer Nähe des Giebels und das Fenster auf der gegenüberliegenden Seite.
Karl Heinz Buschle fragt, ob auch an eine PV-Anlage auf dem Gebäude gedacht wurde. Der Architekt bejahte dies, diese sei aber nicht planerisch dargestellt worden.
Für Martin Häfele gehört für ein Dachvorsprung einfach dazu, damit der Neubau sich harmonisch ins Dorfbild einfügt. Michael Raunecker stellte dagegen den Antrag, das Gebäude ohne Dachvorsprung zu bauen.
Die Stadtbaumeisterin erinnerte das Gremium daran, dass die Diskussion hier zunächst um den Baubeschluss, dann um die Frage, ob die vorgestellte Mischbauweise (Massiv- und Holzbauweise) gewünscht sei und danach erst um die Dachkonstruktion sich drehen sollte.
Nach dem Antrag von Raunecker musste die Reihenfolge der erforderlichen Beschlüsse verändert werden: Zunächst wurde der Baubeschluss einstimmig gefaßt, danach – ebenfalls einstimmig – der Massiv- und Holzbauweise zugestimmt. Der Planung mit Dachüberstand konnten vier Mitglieder der Fraktion der Freien Wähler nicht zustimmen, dennoch stimmte die Mehrzahl der Räte zu und der Antrag von Raunecker war damit obsolet.
Bericht Uli Gresser

