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Bad Waldsee (Leserbrief)  - Sehr geehrter Herr Dr. Kaluscha, vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Fragen. Sie geben mir damit Gelegenheit, meine im Leserbrief vom 4.1. „Russisch Roulette auf Staatskosten“ gemachten Äußerungen weiter aus- und Quellen anzuführen.

 

Russisch Roulette auf Staatskosten

Antwort auf Leserbrief "Russisch Roulette auf Staatskosten" von Dr. Rudat

 

Ich hatte darauf bewusst verzichtet, gibt es doch im Internet geeignete Suchfunktionen, die bei Interesse zum Ziel führen würden. Für Sie als ausgebildeten Wissenschaftler empfehle ich für die Suche auch PubMed als Informationsquelle.

 

Erlauben Sie mir einige Worte zu meiner Person, damit Sie und die Leser meine Informationen besser einordnen können. Ich beschäftige mich schon sehr lange mit Impfungen, nicht erst seit der aktuellen Lage. Ich bin Tierarzt und Human-Heilpraktiker, habe 17 Jahre lang eine eigene Kleintierpraxis betrieben. Ich habe zigfach Hunde, Katzen, Frettchen, Kaninchen und Tauben geimpft. Zu jeder Impfung gehörte eine Impfanamnese und eine gründliche allgemeine Untersuchung, um sich von der Impftauglichkeit der Tiere zu überzeugen. Ich habe jahrelang den Beteuerungen der Impfstoffhersteller und der Stiko vertraut und Impfungen durchgeführt. Impfkomplikationen bis hin zum Tod der Tiere sind mir absolut vertraut.

Irgendwann habe ich mich sogar persönlich an das Robert-Koch-Institut (RKI) mit der Bitte gewandt, mir Publikationen vorzulegen, die die Existenz bestimmter Erreger, gegen die Jahrzehnte schon geimpft wurde und wird, zweifelsfrei belegen. Sogenannte Primärliteratur. Der Nachweis und die Erforschung von Erregern gehört schließlich zu den Kernaufgaben des RKI. Als Antwort erhielt ich einen Brief mit den nichtssagenden Aussagen (sinngemäß): Die Erreger sind zweifelsfrei nachgewiesen bzw. deren Existenz bewiesen, das stehe schließlich in den einschlägigen Lehrbüchern. Lehrbücher sind immer Sekundärliteratur und können demnach nicht als Beweis herangezogen werden. Das RKI wollte oder konnte diesen Nachweis nicht bringen. Kann es das heute?

Wenn Sie sich mit Infektionen beschäftigen, dann kennen Sie die sogenannten Koch´schen Postulate, nach denen der Erregernachweis zu erfolgen hat, um diese zweifelsfrei zu beweisen. Das Coronavirus ist danach noch nicht bewiesen worden. Oder können Sie mir eine Quelle liefern?

 

Zum ersten Punkt Ihres Leserbriefes: Impfaktionen in Alten- und Pflegeheimen
Ich schrieb bereits, dass man sich weitergehend informieren muss. Zur Lage in den Alters- und Pflegeheimen empfehle ich die Aufzeichnung der Stiftung Corona-Ausschuss Nr. 33. (https://www.youtube.com/watch?v=wsh9YWA2GE&feature=embtitle ) Fünf Juristen, darunter ein Professor für Rechtswissenschaften, gehen auf die Impfungen und Einwilligungserklärungen in den Alters- und Pflegeheimen ein. Viele Juristen sind als Betreuer für Menschen eingesetzt und wurden erst wenige Tage vor Beginn der Impfaktion, und dann auch noch kurz vor oder zwischen den Feiertagen, davon in Kenntnis gesetzt, dass diese im Heim durchgeführt wird. Die Impfungen tätigt nicht der jeweilige Hausarzt der zu Impfenden, der über mögliche Vorerkrankungen und Medikationen Bescheid wissen sollte, sondern extra eingesetzte Impfärzte. Die notwendige Einwilligung zur Impfung war nach Angaben der Juristen mitunter Aufgabe des Pflegepersonals bzw. der Heimleitung. Diese Einwilligung hat aber lege artis der Impfarzt nach entsprechender Aufklärung einzuholen. Eine Aufklärung hat nach Aussage der Juristen demnach nur unzureichend oder gar nicht stattgefunden. Mitunter wurden die Einwilligungen auch durch Ausübung von Druck eingeholt und waren damit nicht rechtens. Der Druck bestand z.B. in der Aussage, dass nur Geimpfte eine Aufenthaltsgenehmigung im Heim haben. Die Hochrisikogruppe, die zur Zeit im Hauruck-Verfahren geimpft wird, sind vielfach Menschen mit einer oder mehreren Vorerkrankungen. Viele werden dauerhaft Medikamente einnehmen. Blutdruck- oder Lipidsenker, Blutverflüssiger (Antikoagulantien), Schmerzmittel u.v.a.m. Die Impfstoffe sind an einer vergleichsweisen kleinen Zahl gesunder Probanden getestet worden. Welche Auswirkungen und Wechselwirkungen sind bei der Risikogruppe zu erwarten oder zu befürchten? Ich weiß es nicht. Das kann Ihnen keiner sagen, da es nie getestet wurde. In meinen Augen ein Menschenversuch par excellence.

Davon abgesehen: Ich habe persönlich keine Angehörigen im Pflege- oder Altersheim, die ich befragen könnte. Ich gehe aber davon aus, dass eine wirkliche körperliche Allgemeinuntersuchung, wie ich sie aus der Kleintiermedizin kenne, in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle im Alters- und Pflegeheim nicht erfolgt ist und nicht erfolgen wird. Belehren Sie mich gerne eines Besseren. Das erinnert mich eher an Impfaktionen im Nutztierstall, wo der Tierarzt eine Gruppe Schweine oder Rinder impft, aus der Vorratsflasche und mit Impfstab, weil man den Tieren gar nicht so nah kommen kann. Das läuft dann unter der Bezeichnung Bestandsbetreuung und ist bei der Massentierhaltung anders gar nicht machbar und durchaus auch sinnvoll. Aber bei unseren Alten und Kranken? Den Leistungsträgern, die Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut und zu unserem Wohlstand beigetragen haben? Sollte da nicht etwas mehr Fürsorge und Aufmerksamkeit gefordert werden können?
Nach dem, was ich über diese Impfaktionen erfahren habe, bleibe ich bei meiner Einschätzung: Gelinde gesagt fragwürdig. Äußerst fragwürdig.

 

Punkt 2: Kritik an der Impfung
Bei Nennung der Namen der Wissenschaftler und Impfkritiker werde ich von einigen Lesern vermutlich gleich mit stigmatisierenden Begriffen belegt, die unangebracht sind und eher ein Urteil über diejenigen erlauben, die Mitmenschen so bezeichnen mit dem einzigen Ziel, diese Menschen zu diskreditieren und aus dem öffentlichen Diskurs zu verbannen. Ich wünsche mir, dass Sie mit Ihrem Background zumindest in Erwägung ziehen, dass das, was diese Menschen zu sagen haben, der Wahrheit entsprechen könnte. Also: Hier sind Dr. Wodarg zu nennen, Prof. Bhakdi, Clemens Arvay, Prof. Ioannidis, Dr. Yeadon und viele andere mehr. Besonders möchte ich auf Prof. Hockertz, Toxikologe und Pharmakologe, hinweisen und dieses Audio empfehlen. https://www.youtube.com/watch?v=kWpzfqW34lA

Das sollte wirklich jeder gehört haben, der über diese Impfung nachdenkt. Er spricht angesichts der Impfung von einem Horrorszenario und warnt vor millionenfach vorsätzlicher Körperverletzung.

Und wenn nur ein Bruchteil dessen, was diese honorigen Menschen sagen, wahr sein sollte – diese Meinungen und Fakten gehören gehört. Gehören berücksichtigt in der öffentlichen Berichterstattung einer freien Gesellschaft. Oder sehen Sie das anders? Die Menschen müssen doch wenigstens in die Lage versetzt werden, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Zu entscheiden, welchen Aussagen sie mehr trauen oder welchen Fakten sie besonders nachgehen möchten. Diese öffentliche Auseinandersetzung mit Andersdenkenden findet doch heutzutage gar nicht mehr statt, mal abgesehen von unserem Disput per Leserbriefen in dieser Bildschirmzeitung, wofür ich mich an dieser Stelle außerordentlich bedanke bei Herrn Weiß bzw. dem Team rund um die Bildschirmzeitung. In vielen Medien wäre das gar nicht denkbar. Diese Bereitschaft der Redaktion, Meinungen in Leserbriefen zu tolerieren, wurde jüngst in Kommentaren zu Leserbriefen heftig kritisiert. In meinen Augen ist diese Möglichkeit der Meinungsäußerung in dieser heutigen Situation gar nicht hoch genug wertzuschätzen. Kritiker der freien Meinungsäußerung gefährden letztendlich die Demokratie.

 

Punkt 3: Mögliche Nebenwirkungen der Impfung
Zum möglichen Zytokinsturm, der Folge einer Impfung und nachträglichen Infektion sein kann, habe ich im letzten Leserbrief schon Stellung bezogen. Das ist eine allgemein bekannte Reaktion, die sogar im Wikipedia ausreichend beschrieben ist. Eine Publikation, die konkret die Gefahr bei dieser Impfung beschreibt, finden Sie hier: https://corona-ausschuss.de/wp-content/uploads/2020/12/Avin-AM-2020-Nature-ADE-SArs-CoV-2.pdf

Eine weitere Gefahr kann sein, dass sogenannte bindende, nicht neutralisierende Antikörper gebildet werden. Das würde bedeuten, dass mögliche Erreger zwar von den Antikörpern besetzt werden würden, diese Opsonierung aber nicht dazu führt, dass die Erreger unschädlich gemacht werden. Damit könnten sich die Viren sogar unter dem Schutz des Immunsystems vermehren und den Körper schädigen.
Beschreibungen dieser und weiterer Komplikationen, die durch die Impfung ausgelöst werden könnten, finden Sie hier: https://corona-ausschuss.de/wp-content/uploads/2020/11/AdE_Deu-1.pdf . Viel Konjunktiv, ich weiß. Aber es gibt eben noch keine ausreichende Testung der Impfungen!
Eine weitere naheliegende Gefahr der Impfung thematisiert Dr. Wodarg auf seiner Internetseite, nämlich die Unfruchtbarkeit unbestimmter Dauer bei Frauen durch Hemmung des für die Einnistung einer befruchteten Eizelle benötigten Syncytins.

Wenn Sie mich fragen, dann überzeugen mich die nachvollziehbaren, durchaus evidenzbasierten Bedenken dieser ausgewiesenen Experten, die ich hier sehr unvollständig aufzeige, mehr als die vollmundigen Versprechen der Impfstoffhersteller oder Politiker. Wenn es sich wirklich um sinnvolle und ausreichend geprüfte Impfstoffe handeln würde, dann wäre ich sofort bei Ihnen. Meine Erkenntnislage ist eine andere. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Aussagen von Politikern oder Beratern, die mittlerweile mehr als ein Gesicht zu verlieren hätten, wenn sie Zweifel an ihren eigenen Aussagen äußern würden, vertraue ich in dem Zusammenhang definitiv nicht. Dafür bin ich zu sehr Wissenschaftler. Und wenn ein Impfstoff geprüft und zugelassen ist, dann ist das noch kein Argument für dessen Unbedenklichkeit. Das beweist der Impfstoff Pandemrix gegen die Schweinegrippe 2009, der zugelassen und verimpft wurde, aber bei Hunderten von Menschen die Narkolepsie als nachgewiesenen Impfschaden verursachte. Zu den aktuellen Corona-Impfstoffen ist derzeit trotz Prüfung und Zulassung keine valide Aussage zu Spätkomplikationen möglich.

 

Umgang mit der Pandemie
Sie fragen nach meiner Meinung zum Umgang mit der Pandemie. Nun – zum einen sollten wir uns bewusst werden, dass wir mittels eines PCR-Testes keine Infektionen nachweisen können, sondern maximal eine Kontamination mit bestimmten Genschnipseln eines bislang noch nicht einwandfrei nachgewiesenen Virus. Ein positiver PCR-Test erlaubt keine Aussage darüber, ob jemand infiziert ist oder war, ob er erkrankt ist oder erkranken wird, oder ob er eine Gefahr für andere darstellt oder nicht. Wenn das klar kommuniziert werden würde – Laborwissen eines jeden Mediziners und Biologen – und wenn deutlich wird, dass die PCR-Tests je nach Durchseuchung einer Population und Methodik der Durchführung bis zu oder sogar über 80 % falsch positive Ergebnisse liefern kann (https://www.bmj.com/content/369/bmj.m1808%20 ), dann stürzt ein Grundpfeiler der Pandemie zusammen. Wir haben es definitiv nicht mit der Pest zu tun, wie sie als dramatisches Ereignis in den Köpfen verankert ist. Um Ihren Vergleich zu relativieren: Wir haben es mit einer Erkrankung zu tun, deren Letalität bei 0,27 Prozent liegt (https://corona-ausschuss.de/wp-content/uploads/2020/10/BLT.20.265892.pdf) und damit bezüglich der Letalität mit der jährlichen Grippe zu vergleichen ist. Das durchschnittliche Sterbealter liegt bei über 80 Jahren. Bei der mittelalterlichen Pest würden wir wirklich beim morgendlichen Gang zum Bäcker über Leichen steigen. Dem ist in meiner Wohngegend definitiv nicht so. Dann würde ich mir den Gang zum Bäcker auch schwer überlegen, also freiwillig daheim bleiben.
Ob wirklich Impfungen das Allheilmittel sind? Nun, auch hier ist die Datenlage lange nicht so eindeutig, wie Sie es in Ihrem Leserbrief andeuten. Schauen Sie bei diesen Quellen, die das sehr begründet in Zweifel ziehen. 1. Ergebnis des „Kinder- und Jugendgesundheitssurvey 2003-2006, KiGGS) Robert Koch-Institut, Berlin 2008“. Danach erkranken ungeimpfte Kinder seltener an Infektionskrankheiten. Geimpfte Kinder zeigten häufiger Allergien und Neurodermitis und wiesen auch vermehrt Entwicklungsstörungen des Gehirns auf. 2.: http://www.initiative.cc/Artikel/20170613_Impferfolge.htm

 

Im Übrigen hat meines Wissens die Stiko bislang die Corona-Impfung noch nicht offiziell empfohlen. Die Stiko als unabhängig zu bezeichnen ist nach meinem Kenntnisstand eher – sagen wir unangebracht?

„Wir können es besser“ lautet der Titel des äußerst lesenswerten und hervorragend recherchierten Buches von Clemens Arvay, einem Biologen mit dem Schwerpunkt Gesundheitsökologie, dem viele gute Denk- und Lösungsansätze zu entnehmen sind. Er betrachtet das Problem der Pandemie wirklich ganzheitlich und nicht ausschließlich auf den Erreger fixiert. Es gibt viele Überlegungen, wie es grundsätzlich weitergehen könnte. Das würde den Rahmen hier endgültig sprengen. Ich scheue keine Diskussion darüber, aber dann vielleicht im nächsten Leserbrief?

 

Dr. Rüdiger Rudat, Bad Waldsee

 

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halloRV

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