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Aitrach/Memmingen - Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Nach dem gelungenen Konzert zum Valentinstag haben die Sängerinnen und Sänger des Gesangsensembles von Joy of Voice gemeinsam mit JS Managements zum Muttertag ein weiteres Konzert unter Pandemiebedingungen aufgezeichnet und über die Videoplattform Youtube ausgestrahlt.

Das Konzert, wie bereits das Valentinskonzert wurde im Café Bienvenue in Memmingen (Inhaberin: Barbara Bücheler) aufgezeichnet. Wie dieses wurde es von JS Management & Events von Jana-Sophie Vöhringer präsentiert, die auch wieder als Solistin und im Duett mit Patrick Hörnle auftrat.

Dieser war darüber hinaus wichtigster Mann des Videos: Kamera- , Tontechnik und die gesamte Postproduktion lagen gemeinsam mit Götsch-Media in seinen Händen, während Ambientlight Memmingen mit Tobias Mrzyk mit seiner ausgefeilten Lichttechnik die Sängerinnen und Sänger bestens ins Szene setzte.

Patrick Hörnle war es dann auch, der mit „Eye of the Tiger“ das durch den Rocky-Film zum Welthit wurde, die Gesangsdarbietungen eröffnete, nachdem Luis Oecknick mit seinem E-Piano einen ganz entspannten instrumentalen Auftakt gegeben hatte. Als Moderator des Konzertes konnte JS Managements Andreas Schales, den bekannten Moderator von Hitradio RT1 gewinnen, der souverän und mit viel Gefühl durch das rund zweieinhalbstündige Programm führte.

Daniel Mladenov, der bei der Eröffnungsfeier der Nordischen Ski-WM einige Stücke aus dem König Ludwig Musical präsentieren durfte, stieg mit einer gekonnt ein wenig ruhigeren Interpretation von Whitney Houstons „I wanna dance with somebody“ ins Konzertgeschehen ein. Passend zum Muttertag brachte er seine Gefühle mit dem Carol King Klassiker „You´ve got a Friend“ zum Ausdruck.

Carolin Fink, das Kücken unter den InterpretInnen, bediente mit ihren Pop-Schmusehits von „Bubbly“ bis „Yesterday once more" die gefühlvoll-romantische Seite. Philipp Krenn präsentierte sich in seinem ersten Lied als „Schwoba Bua aus em Allgäu“ frei nach Sting und dessen „Englishman in New York“, zeigte aber auch bei „Fight from the heart“ ebenfalls aus dem Film Rocky seine energiegeladene Seite Egal ob bei „Crazy little thing called love“ vom legendären Queen-Album „Bohemian Rhapsody“, oder bei „Mack the knife“ aus der Dreigroschenoper von Bertold Brecht, Bastian Schönfeld hauchte seinen Protagonisten vibrierendes Leben ein.

Nadine Moosherr erhielt bei ihrer Interpretation von „Die Cäsarin von Rom“ Unterstützung durch Alexandra Frick als Backgroundsängerin, revanchierte sich dafür beim definitiven Muttertags-Duett „Ein Geschenk“. Aber auch solo machten die beiden Sängerinnen jeweils eine gute Figur. Bei „Can´t take my eyes of you“ forderten sie die ZuschauerInnen buchstäblich zum Tanzen auf. Lou Giefel, über die es laut Moderator Schales mehr als 1000 Geschichten zu erzählen gäbe, überzeugte bei ihren nachdenklich stimmenden Interpretationen von „All I want“ , „Freedom“ und „Believe“. Larissa Schmid begann mit „Somebody that I used To know (Gotye)“. Bei „Smile“ erinnerte Andreas Schales als Stimme aus dem Off mit einem Charlie Chaplin Zitat an den ursprünglichen Interpreten des Liedes. Mit in dem in der heutigen Zeit aufgrund der Rassismusdiskussion umstrittenen „Zigeunerjunge“ erinnerte sie an die unvergessene Alexandra.

Und Jana-Sophie Vöhringer? Nicht nur beim Valentins-, sondern auch jetzt beim Muttertagskonzert das Gesicht der Veranstaltung, wusste die junge Eventmangerin mit natürlicher Ausstrahlung sowohl bei ihren Soloauftritten, wie auch bei ihren Duetten wie z.B. bei „Come alive“ mit ihrem Partner Patrick Hörnle zu überzeugen. Einen ganz besonderen Gast durfte Daniel Mladenov bei „Vivo per lei“ begleiten: Ohne Angelika Maier stände kaum einer der Sängerinnen und Sänger auf der Bühne. Mit ihrem Lieblingsstück „The Lady is a Tramp“ das Frank Sinatra zu Weltruhm verhalf, setzte sie einen würdigen Schlusspunkt hinter dieses erneut überzeugende Konzert.

Natürlich konnten zum großen Finale nicht wie gewohnt alle Interpreten gemeinsam auf der Bühne stehen. Dafür bliesen Jana-Sophie Vöhringer und Patrick Hörnle mit ihrem letzten Duett „Come Alive“ zum virtuellen Sturm auf die Bühne: Mit einer großen Bildershow ließen sie die großen Bühnenerfolge von „Joy of Voice Stage Art“ noch einmal Aufleben. Nicht fehlen durften wie im Kino die Outtakes beim Abspann.

 

Bericht und Bildschirmfotos: Ulrich Gresser

 

 

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halloRV

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