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Wolfegg - Auf Einladung der Grünen Landtagsabgeordneten Petra Krebs hat die Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg besucht.

 

Der Grund für den Besuch des Museums ist die intensive Auseinandersetzung des Museums mit den Themen Barrierearmut, Inklusion und Teilhabe in den Ausstellungsräumen bzw. in einem der neu hinzugekommenen historischen Gebäude.

Als die Planungen für die neue Ausstellung "Hof Beck" begannen, entschied die Museumsleitung unter Frau Dr. Tanja Kreutzer, die Themen Inklusion und Teilhabe in enger Zusammenarbeit mit einem eigens dafür eingerichteten AK Inklusion zu erarbeiten.

Während des Besuchs berichteten zwei der Mitglieder, Klaus Peters und Manfred Klawitter, über die Arbeit des Arbeitskreises. Auch Anja Kahle, Kulturdezernentin des LK Ravensburg und andere Akteure waren in diesen Prozess eingebunden und berichteten über die Herausforderungen und Erfolge, die diese Arbeit mit sich gebracht hat.

Es wurde deutlich, dass die Umsetzung von Teilhabe und Teilgabe für alle Beteiligten keinen linearen Prozess, sondern einen Lernprozess für alle darstellt. Vor Ort konnten sich Teilnehmer*innen des Termins einen Eindruck machen, wie Inklusion und Teilhabe erfolgreich umgesetzt werden können.

Vom "Gucki", einem höhenverstellbaren Modell des Hauses, Fotos der Landwirtschaft von 1900 sowie in schwäbischem Dialekt gesprochenen Texten zum Anhören bis hin zu Landkarten, die ertastet werden können- das Museum hat, so Frau MdL Krebs und Simone Fischer, "fantastische, wertvolle Arbeit geleistet, die deutlich macht, wie es möglich ist, Menschen mit Behinderungen eine Teilnahme zu ermöglichen und wie an diesem Beispiel der Zugang zur Geschichte ermöglicht wird".

Die Leiterin des Bauernhaus-Museums Frau Dr. Kreutzer betonte, dass es nun wichtig sei, diese Erfahrungen auch an andere Institutionen weiterzugeben. So stehe sie in engem Kontakt zu anderen Freilicht-Museen Baden-Württembergs, um die konkreten Beispiele der Umsetzung von Barrierearmut und Teilhabe zu zeigen. Auch die anderen Gäste des Termins, wie die kommunale Behindertenbeauftragte des LK Ravensburg, Frau Sabrina Kupka, zeigten sich begeistert davon, wie Inklusion und Teilhabe umgesetzt wurden.

Am Termin teilgenommen haben zudem die Inklusionsbeauftragte der Stadt Wangen, Madlien Wiedermann, die Sprecherin des Behindertenbeirats der Stadt Leutkirch, Frau Kerstin Rupp sowie Hannelore Sieling, Behindertenbeauftragte der Stadt Isny.

 

Presseinformation und Bild Petra Krebs MdL

 

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halloRV

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