Aitrach - Das Wanderwegenetz von Aitrach ist sehr gut markiert und angenehm zu gehen. Der Wanderverein Aitrach kümmert sich darum. Unser Reporter Hans Reichert hat die Wanderschuhe geschnürt.
Auf dem Höhenzug des Iller-Aitrach-Rückens reicht die Aussicht weit ins Illertal und in die Berge, schreibt er. Nur der Burgweg ist derzeit nicht möglich, denn wegen drohenden Steinschlags ist dort gesperrt. Aber der Seeweg – Start im Vogelherd mit Wanderparkplatz – geht durch Hochwald bis zum Haslacher Rückhaltebecken. Ein Weg führt auch um den See herum. Zurzeit sind viele Wasservögel dort zu beobachten.
Oder vom gleichen Ausgangspunkt weg in Richtung Mooshausen, durch das Waldstück mit dem Namen „Judenghau“, dann auf dem Aitracher Illerweg in den Ort zurück. Die Aitrach zeigt sich dort wie ein Wildwasser. Freundliche Gasthäuser laden zur Einkehr.
Oder den Höllweg hoch und oben in südlicher Richtung weiter. Auf jeden Fall wird der Wanderer die rund 7 Kilometer genießen. Frische Waldluft und die Aussicht sind der Lohn für die fleißigen Schritte. Seitlich der Aitrachbrücke im Ort steht ein Modell der alten „Gedeckten Bruck“ im Maßstab 1:3, von dem verstorbenen Zimmerermeister Anton Schad hergestellt. Bänkle laden dort zum Verweilen ein.
Die Aitrach führt derzeit viel Wasser. Fotos (20.4.): Hans Reichert

Es grünt am Wildwasser. Foto (20.4.): Hans Reichert
Das Modell der „Gedeckten Bruck“, hergestellt vom verstorbenen Zimmerermeister Anton Schad. Foto: Hans Reichert

