Leutkirch - Der Ortsverband Leutkirch von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bedauert das Aus für die Windkraft im Stadtwald. „Auch wir in Leutkirch sind Zeugen des weltweiten Klimawandels.
Deshalb gilt es alle Hebel in Bewegung zu setzen, den Temperaturanstieg wie im Pariser Klimaschutzabkommen festgeschrieben auf 1,5 Grad zu begrenzen“, so die Ortsverbandsvorsitzende Esther Straub. "Dazu ist es unerlässlich, den Ausbau der Erneuerbaren Energie mutig und zielstrebig voranzutreiben." Ulrich König, der stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbands ergänzt: „Um auch den kommenden Generationen eine lebenswerte und lebensmögliche Welt zu hinterlassen, müssen wir heute Gewohnheiten überdenken und diese bei Bedarf auch anpassen“.
Straub und König sind sich darin einig, dass in Leutkirch zumindest ergebnisoffen darüber diskutiert werden soll, ob die Partikularinteressen der Flieger sowie des Flugplatzes höher zu bewerten sind, als die der Allgemeinheit und ob es dabei zumindest einen Kompromiss geben kann, bevor das Thema Windkraft im Stadtwald komplett zu den Akten gelegt wird. „Wenn der notwendige Ausbau der Erneuerbaren Energien so gedacht wird, dass es Veränderungen nur dann geben darf, wenn bitteschön alles so bleibt wie es ist, dann werden wir weder unsere gesetzlich verankerten Klimaschutzziele noch regionale Energiesicherheit erreichen“, so der Vorsitzende des Kreisverbands Wangens von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Klaus Häring-Becker.
Für den KV Wangen: Klaus Häring Becker
Für den OV Leutkirch: Esther Straub

