leutkirch - Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG spendet 9.000 Euro für geradelte Kilometer.
Die Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG (VBAO) hat sich auch in diesem Jahr an der Aktion Stadtradeln der Städte und Gemeinden beteiligt. Pro geradeltem Kilometer spendete die Genossenschaftsbank nun 50 Cent an Tafeln im Geschäftsgebiet.
77 Personen sind insgesamt 17.978 Kilometer für das Team der VBAO geradelt. Dies entspricht einer CO2-Vermeidung von über drei Tonnen als Vergleich, wenn dieselbe Strecke mit dem Auto zurückgelegt worden wäre. „Mit dieser Aktion haben wir etwas Gutes für unsere Umwelt getan.
Der Wunsch unserer Mitarbeitenden war es zudem, für den guten Zweck zu radeln. Und so haben wir außerdem für gemeinnützige Organisationen gesammelt“, erzählt Vorstandssprecher Josef Hodrus. Insgesamt kamen 8.989 Euro zusammen. Dieser Spendentopf wurde von der Genossenschaftsbank auf 9.000 Euro aufgerundet.
Die Mitarbeitenden der VBAO haben entschieden, mit diesem Geld die Tafeln im Geschäftsgebiet der Bank zu unterstützen. Die Spendensumme wurde wie folgt aufgeteilt: 6.000 Euro DRK-Kreisverband Wangen e. V., 1.500 Euro Kolpingsfamilie Bad Waldsee e. V. – Sozialladen Solisatt, 1.500 Euro Caritasverband für den Landkreis Lindau e. V. – Tafel Lindau.
Die Spendenempfänger sind dankbar für die finanzielle Unterstützung – sie können das Geld gut gebrauchen. Die Verantwortlichen der Tafeln berichteten beispielsweise, dass sie durch die aktuelle Situation in der Ukraine einen deutlichen Zulauf haben. Zum Teil kommen drei- bis viermal mehr Kunden zur Essensverteilung. Wolfgang Stockburger vom DRK-Kreisverband Wangen e. V. erzählte außerdem, dass die Tafeln im Altkreis Wangen mittlerweile aufgrund der Nachhaltigkeitsphilosophie der Lebensmittelgeschäfte Probleme haben, ausreichend Ware zu erhalten: „Was an sich eine gute Sache ist, ist für uns Tafeln leider nicht immer von Vorteil.
Aktuell müssen wir teilweise sogar Lebensmittel zukaufen, um den Bedarf decken zu können.“ Und er ergänzte: „Es ist schade, dass wir die Tafeln brauchen, aber es ist gut, dass wir sie haben.“ Harald Thomas von der Lindauer Tafel berichtete dagegen von anderen Alltagsproblemen: „Unsere rund 120 ehrenamtlichen Mitarbeitenden sind am Limit und können dem aktuellen Aufkommen nicht gerecht werden. Aus diesem Grund gab es bei uns sogar einen Aufnahmestopp für Bedürftige.“ „Es ist erschreckend, dass die Tafelläden für so viele Menschen auch heutzutage noch unerlässlich sind.
Mit unserer Spende möchten auch wir unseren Teil dazu beitragen, um Bedürftige zu versorgen und die ehrenamtlichen Helfer zu unterstützen“, so Josef Hodrus.
Pressemitteilung
der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG

