Leutkirch - Den Leuten aufs Maul und ins Herz schauen, das ist das Rezept der bayerischen Vollblutdarstellerin Franziska Wanninger. Am Samstag, 15. Oktober, kommt sie auf Einladung der veranstaltenden Volkshochschule mit ihrem vierten Soloprogramm „Für mich soll’s rote Rosen hageln“ in der Reihe Leutkircher Kleinkunst in den Bocksaal, Museum im Bock am Gänsbühl. Beginn ist um 19.30 Uhr, Kleinkunstbar und Abendkasse haben eine Stunde vorher geöffnet, es gilt die freie Platzwahl. Karten im Vorverkauf (22 Euro) gibt es in der Touristinfo Leutkirch und online unter www.resrevix.de.
Die bayerische Kabarettistin, Autorin, Schauspielerin und Podcasterin ist kein unbeschriebenes Blatt. Man kennt sie aus dem Vereinsheim Schwabing, Schlachthof München oder dem Scharfrichterhaus Passau. Ein „Talent, geboren im Sternzeichen Typenkabarettistin, Aszendent Rampensau“ schrieb treffend die Süddeutsche Zeitung. Und die Münchener Abendzeitung bringt es weiter auf den Punkt: „Die Kabarettistin Franziska Wanninger redet gerne. Und das ist ein Glück fürs Publikum."
Franziska Wanningers neues Kabarett-Soloprogramm (Für mich soll’s rote Rosen hageln) ist eine launige Hommage an die Leichtigkeit. Nur wie oft stehen sich Freude und Abgrund näher als man glaubt! Da meint man „Oh Wunder!“ was das Leben für einen bereithält und am Ende ist es doch wieder bloß ein veganer Schweinsbraten. Also eine Zwiebel und ein Sträußerl Petersilie. Die 40-Jährige erzählt mitreißend von der Jugend im Internat, falschen Vorsätzen und Dating in Zeiten von Videocalls. Nebenbei analysiert sie aberwitzig das Leben in minimalistischen Designwürfelhäusern oder die Herzlichkeit von dazugehörigen Vorgarten-Steinwüsten. Die Kleinkunstpreisträgerin (Kleines Scharfrichterbeil, Thurn- und Taxis Kabarettpreis) schaut den Leuten aufs Maul, singt von den Untiefen des Lebens, schafft es wie immer mit wenigen Charakterstrichen schwungvoll und pointenreich ganze Welten zu erschaffen. Dabei zeigt sie humorvoll, dass das Glück nicht mit einem Rasenroboter beginnt, sehr wohl aber mit Dinkelkräckern aufhört.
Mit dabei in ihrem vierten Soloprogramm sind wieder viele, herrlich satirisch auf den Punkt gebrachte Figuren. In einem Wimpernschlag verwandelt sie sich von der naiv-geschäftstüchtigen Influencerin zum bierdimpfelig-aufplusternden Stammtischbruder, immer auf der Suche nach dem prallen, schönen Leben. Denn „das haben schließlich schon viel Blödere gschafft!“.
Pressemitteilung der vhs Leutkirch (Karl-Anton Maucher)

Gastiert am 15. Oktober im Bockksaal mit ihrem Soloprogramm „Für mich soll’s rote Rosen hageln“: die bayerische Kabarettistin Franziska Wanninger. Foto: W

