Region - Raimund Haser MdL (CDU) und Petra Krebs MdL (Grüne): Land und Bund fördern den Bau und die Sanierung von Sportstätten 600.000 Euro gehen im Rahmen des Investitionspakts Sportstätten (IVS) nach Erolzheim, Wangen im Allgäu erhält 600.000 Euro aus der kommunalen Sportstättenförderung.

 


„Gute Nachrichten für alle Sportsfreunde im Wahlkreis Wangen-Illertal! Es freut uns sehr, dass das Hallenbad in Erolzheim im Rahmen des Investitionspakts Sportstätten (IVS) 326.000 Euro für die Sanierung erhält“, so die Landtagsabgeordneten Raimund Haser (CDU) und Petra Krebs (Grüne). Damit gehört die Gemeinde aus dem Wahlkreis Wangen-Illertal zu den 38 Sportstätten im Land, die aus fast 100 Bewerbungen von Städten und Gemeinden für eine Förderung im Jahr 2022 ausgewählt wurden. Wie die zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi, heute mitteilte, beträgt die Gesamtförderung, die sich aus Bundes- und Landesmitteln zusammensetzt, in diesem Jahr rund 25,5 Millionen Euro und ist eine wichtige Ergänzung des Städtebauförderprogramms.

Darüber hinaus fließen im Rahmen der kommunalen Sportstättenförderung 600.000 Euro an die Stadt Wangen im Allgäu für den Neubau einer Sporthalle. Dies hat Sportministerin Theresa Schopper heute verkündet. In diesem Jahr fördert das Land im Rahmen der kommunalen Sportstättenförderung insgesamt 103 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen in Höhe von rund 18 Millionen Euro. Wie im vergangenen Jahr konnten hier alle Anträge berücksichtigt werden.

Während es sich bei der kommunalen Sportstättenförderung um ein Förderprogramm handelt, das nur aus Landesmitteln finanziert wird, kommen bei der Sportstättenförderung im Rahmen des Bund-Länder-Investitionspakts Sportstätten (IVS) die Fördermittel von Bund und Land. Außerdem werden über dieses Programm ausschließlich Projekte gefördert, die in Sanierungsgebieten liegen - oder diesen dienen.

„Unsere Bürgerinnen und Bürger brauchen auch im Ländlichen Raum wohnortnahe und qualitativ gute Sportangebote. Denn dort wird nicht nur Sport gemacht, die Sportstätten sind auch zentrale Orte für Gemeinschaft und Austausch. Doch nur die wenigsten Sportvereine haben eigene Hallen oder Bäder. Deshalb ist es wichtig, dass wir die kommunalen Schwimmbäder, Sporthallen und Rasenplätze erhalten und ausbauen, damit sie von Schulen, Vereinen und für den Breitensport genutzt werden können“, sagen Krebs und Haser. „Die Fördermittel sind für die Kommunen von großer Bedeutung, um dringend anstehende Sanierungs- und Neubauprojekte zu realisieren. Wir sind froh, dass die Gemeinde Erolzheim und die Stadt Wangen im Allgäu hier vom Land unterstützt werden.“

Weitere Informationen:
Bund und Länder fördern im Rahmen des Investitionspakts Sportstätten (IVS) die Sanierung und den Ausbau sowie in Ausnahmefällen auch einen Ersatzneubau von Sportstätten und –anlagen, die primär der Ausübung von Sport dienen. Dazu gehören auch Freibäder und Schwimmhallen, die für den Schul -, Vereins- und Breitensport genutzt werden und in kommunalem Eigentum sind. Kur- und Erlebnisbäder sind ausgenommen.

Wichtig ist, dass die Vorhaben möglichst zügig umgesetzt werden. Der Bewilligungszeitraum läuft bis 30. April 2026. Im Jahr 2022 stellt der Bund insgesamt rund 13,9 Millionen Euro für die Sportstättenförderung zur Verfügung, das Land ergänzt diese Mittel um weitere rund 11,6 Millionen Euro. Einen Antrag stellen konnten Kommunen, die im Städtebauförderungsprogramm des Landes aufgenommen sind. Voraussetzung ist, dass die Sporteinrichtungen in einem städtebaulichen Erneuerungsgebiet liegen oder diesem dienen.

Bei der kommunalen Sportstättenförderung handelt es sich um ein Förderprogramm, das nur aus Landesmitteln finanziert wird. Das Land bezuschusst in diesem Jahr 103 kommunale Bauprojekte mit über 18 Millionen Euro. Gefördert werden der Neubau und die Sanierung von Sporthallen und Freisportanlagen. Die Zuschüsse werden für vielseitig nutzbare Einrichtungen bewilligt, die sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verfügung stehen. Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben.

Hier finden Sie die Listen mit den Projekten, die zur Förderung vorgesehen sind.

 

Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Raimund Haser und Petra Krebs

 

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halloRV

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