Kißlegg - Zur Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative dezentrale Wasserversorgung e. V. war der Ochsen Saal voll besetzt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Manfred Oswald und das sparsame Wirtschaften des Vereins wurden die BDW-Mitglieder aus guter Tradition zu einem Essen eingeladen.

 

Das Grußwort überbrachte der Bürgermeister der Gemeinde Kißlegg, Dieter Krattenmacher und führte durch die Themen Breitbandausbau, Biosphärengebiet und den Klima- und Moorschutz. Im Anschluss erfolgten die Berichte vom Vorsitzenden Manfred Oswald und seines Stellvertreters Dr. Friedrich Rockhoff. Manfred Oswald führte zunächst die Schlagzeilen und die Auswirkungen vom Klimawandel aus.

Auch Eigenwasserversorger brauchen einen Notfallplan, den die BDW bereits vorhält. Um aber den Herausforderungen vom Klimawandel zukunftsfähig zu begegnen, werden der Bau von Zisternen favorisiert. So eine Anlage kann an einen Brunnen für Trinkwasser (Wasser-Verbrauch-Spitzenzeiten) nachgeschaltet oder aber zum Auffangen von Regenwasser z. B. zum Gießen verwendet werden. Weiteres führt der Vorsitzende aus, dass die BDW als feste und anerkannte Institution anerkannt und regen Zugang auch von Neumitglieder weit über die Landkreisgrenzen verzeichnet.

Dr. Friedrich Rockhoff führte aus, dass neue und zu erweiternde Pflanzenkläranlagen derzeit vom Gesetzgeber nicht mehr genehmigt werden, obwohl die Abwasserwerte hervorragend sind. Mit Unterstützung vom Bundestagsabgeordneten der auch Beiratsmitglied der BDW ist, Herrn Josef Rief wurde mit dem Landrat Harald Sievers die Thematik erörtert.

Als Referenten konnte mit Dr. Lars Koch der Direktor sowie mit Dunja Hillenbrand die Niederlassungsleiterin von Eurofins Institut Jäger, zu den Themen Rechte und Pflichten von Eigenwasserversorger und richtige Entnahmestelle begrüß werden. www.bdw-oberschwaben.de

 

Presseinformation BDW - Oberschwaben e.V.

 

27MG 5149

Vorsitzender der BDW Oberschwaben Manfred Oswald

 

 

 

 

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