Kißlegg - Gewerbetreibende haben die Möglichkeit, ihren Mitarbeitenden eine Einkaufskarte bereitzustellen, auf die bis zu 50 Euro pro Monat gutgeschrieben werden können – dieses Geld ist als sogenannter Sachbezug steuerfrei. Der Verkehrs- und Gewerbeverein Kißlegg e. V. (VGV) und die Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG (VBAO) machen dieses neue Konzept für alle Interessierten zugänglich. Die Karteninhaber können mit der Karte flexibel im regionalen Handel einkaufen.

„Unser Ziel ist es, als Gewerbeverein Themen übergreifend zu erarbeiten und die Konzepte dann Mitgliedsunternehmen zur Verfügung zu stellen“, so Dr. Marius Beyersdorff, Vorstand des VGV. Mit der Einkaufskarte ist es gelungen, dass Mitarbeitende in der aktuellen Zeit ein Gehaltsplus erhalten, welches ohne Steuerabzüge zur Verfügung steht und der Umsatz mit der Karte gleichzeitig in der Region bleibt. Das Konzept schafft es damit, Bedürfnisse von Mitarbeitenden, Unternehmen und dem Einzelhandel mit einer Lösung in Einklang zu bringen.

Wie funktioniert das?
Der Ablauf sieht wie folgt aus, erklärt Isidor Kohler, Vorstand des VGV: „Der Arbeitgeber überweist am Anfang eines Monats ein Guthaben von bis zu 50 Euro auf die Einkaufskarte. Der Mitarbeitende kann damit regional seine Einkäufe tätigen. Dabei ist die Flexibilität sehr hoch: Zum einen kann bei einem Großteil der beispielsweise Kißlegger Geschäfte eingekauft werden, was viele Einsatzmöglichkeiten bedeutet, zum anderen kann der Betrag angesammelt und dann zu einem späteren Zeitpunkt für größere Anschaffungen, wie eine neue Brille oder ein Fahrrad, ausgegeben werden.“

"Ein wesentlicher Baustein"
Florian Geier, Vorstand VGV, führt aus, dass die Kooperation mit der VBAO dabei einen wesentlichen Baustein darstellt, da damit für den Handel und andere Unternehmen direkt ein kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen zum Zahlungsverkehr (u.a. EC-Cash Terminal für Kartenzahlungen) geboten werden kann. Wolfgang Oligmüller, Direktor Firmenkunden und Vermögenskunden der VBAO, sieht ebenfalls einen Mehrwert in der Zusammenarbeit: „Als regionale Bank vor Ort stehen für uns die Menschen, Vereine, Institutionen und Unternehmen in unserem Geschäftsgebiet an erster Stelle. Mit der „Einkaufskarte“ bringen wir ein Projekt auf den Weg, welches hervorragend zu unserem genossenschaftlichen Prinzip passt.“

Mitteilung des VGV

 

 

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