Stuttgart - Anlässlich der Aufhebung der Corona-Impfpriorisierung dankt der Landesseniorenrat Baden-Württemberg allen jüngeren Menschen für ihre Geduld und Rücksicht, wodurch ältere und vulnerable Menschen bevorzugt geimpft werden konnten. „Dass diese intergenerative Solidarität möglich war“, ist nach den Worten von Professor Eckart Hammer, Vorsitzender des Landesseniorenrats, „ein nicht selbstverständlicher und eindrücklicher Beleg für den guten Zusammenhalt der Generationen“.
„Die Älteren sollten deswegen ihre wiedergewonnenen alten Freiheiten nicht nur als Urlauber genießen, sondern diese auch für die Jüngeren einsetzen“, appelliert Hammer. Viele Familien benötigen dringend Unterstützung von leiblichen oder Wahl-Großeltern; abgehängte Schülerinnen und Schüler brauchen Lern- und Entwicklungspaten; viele ehrenamtliche Dienste können ohne aktive und engagierte Seniorinnen und Senioren nicht aufrechterhalten werden.
Und wo das alles überdeckende Corona-Thema hoffentlich allmählich wieder in den Hintergrund rückt, sollten die Älteren auch bei der größten Herausforderung unserer Zeit, dem Klimawandel, solidarisch an der Seite der Jungen stehen. Denn dem renommierten Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber sei zuzustimmen: „Wer achtlos das Virus weitergibt, gefährdet das Leben seiner Großeltern. Wer achtlos CO2 freisetzt, gefährdet das Leben seiner Enkel.“
Pressemitteilung des Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V.

