Bergatreute - An der GMS Bergatreute konnte das Team um Schulleitung, Schulsozialarbeit, Schulbegleiter und Betreuung auf die Erfahrungen des ersten Lockdowns zurückgreifen und so sehr zügig und ohne große Turbulenzen in die Phase 2 der pandemiebedingten Notfallbetreuung starten. In der Notfallbetreuung sind aktuell und durchgehend zwischen 25 und 40 Kindern täglich angemeldet.
Bereits seit dem 11.01.2021 werden Schüler und Schülerinnen der Klassen 1 bis 7, nun in der bereits dritten Woche, in kleineren Gruppen, während der Vormittage und zusätzlich Dienstag- und Donnerstagnachmittag betreut und im Erledigen schulischer Aufgaben begleitet. Hierzu steht vor Ort ein wechselnder Pool an Primar- und Sekundarstufenlehrerinnen und -lehrern zur Verfügung, der von zwei BufDis, der Schulsozialarbeit sowie dem Team der Betreuung unterstützt wird.
Neu in diesem Lockdown ist die Unterstützung von Frau Schwarz, Mitglied des Helferkreis Asyl und derzeit selbst in Kurzarbeit. Frau Schwarz kommt an drei Vormittagen pro Woche vormittags in die Schule, um eine Kleingruppe von Asylkindern im Erledigen ihres täglichen schulischen Pensums zu unterstützen.
Auch Frau Conni Moosbrugger, Leiterin der Mensa, ist wieder Teil der Notfallbetreuung. Sie kocht derzeit am Dienstag und Donnerstag in der Schulküche für die für Dienstag- und Donnerstagnachmittag angemeldeten Kinder und Betreuer um die 20 Essen.
Und es ist zu sehen wie gut und reibungslos das Zusammenspiel der einzelnen Akteure funktioniert. Ein herzliches Dankeschön hierfür an alle Akteure der Notfallbetreuung!
Trotz allem Positiven und einem guten Gelingen ist dennoch anzumerken, dass eine Notfallbetreuung und auch Homeschooling ein reguläres Unterrichtsgeschehen keinesfalls ersetzen kann. Das ist die einheitliche Meinung, sowohl von Kindern als auch Erwachsenen in der Notbetreuung. Und deshalb bleibt zu hoffen, dass es baldmöglichst wieder eine schrittweise Öffnung der Schulen und einen Start in eine Normalität gibt. Das wäre uns allen und vor allem den Schülern und Schülerinnen zu wünschen.
Pressemitteilung der Gemeinschaftsschule Bergatreute, Jan Hoferer



