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Bad Wurzach - +++ Turmbau im Ried verzögert sich wegen RP +++Landschaftsarchitekt Kappler erhält Zuschlag für Planung Neugestaltung Schulhof Schulzentrum+++

 

TOP 1: Bericht der Bürgermeisterin
Bürgermeisterin Alexandra Scherer berichtete, dass der Umbau der Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger in Truschwende begonnen hat, um die Situation dort zu verbessern.

Beim Turm im Ried hat das RP seine bereits ausgesprochene Genehmigung für die Baugrunduntersuchung wieder zurückgezogen. Damit sind alle entsprechenden Arbeiten mit den entsprechenden Konsequenzen eingestellt worden. Heinrich Vincon monierte denn auch zurecht : „Damit werden wir um ein halbes Jahr zurückgeworfen. Denn frühestens im Herbst kann dann weitergearbeitet werden.“

TOP 2: Genehmigung Protokoll der letzten öffentlichen Sitzung

Da keine Äußerung seitens des Gremiums erfolgte, gilt das Protokoll als genehmigt.

 

TOP 3: Neugestaltung Schulhof Schulzentrum - Vergabe Planungsleistung

Der Planungsbeschluss für die Neugestaltung wurde vom ATU in seiner nichtöffentlichen Sitzung am 19.07.2021 gefasst.

Stadtbaumeisterin Kathleen Kreutzer fasste den bisherigen Sachstand kurz zusammen. Der bisherige Entwurf ist auf dem Planungsstand vom 08.08.2019. Besondere Punkte wie Begrünung Zufahrt und Gewährleistung Feuerwehrzufahrt, Gestaltung und Ausführung der Sitzbereiche bzw. des Liegedecks sowie Gestaltung des südwestlichen Hofbereichs müssten nun in die Entwurfsplanung einfließen. Weitere Punkte wie ein Lichtkonzept, Aufwertung des Vordaches im Eingangsbereich, sowie Sanierung, Rückbau und Austausch von Versorgungsleitungen und Elektrokabel müssen aktuell im Rahmen der Neugestaltung geprüft werden.

Da die bisherige Planerin Frau Brack, die seit 2017 Grundlagenermittlung und Vorplanung durchgeführt hatte wegen ihrer derzeit hohen Auslastung für die weitere Planung nicht zur Verfügung steht, möchte die Stadt die Planungsleistungen an den Landschaftsarchitekten Martin Kappler vergeben. Dessen Angebot lautet demnach bei 535 T€ anrechenbarer Kosten und 88% Leistungserbringung zzgl. Umbauzuschlag (20%) und Nebenkosten (5%) auf 103.790,81 € brutto.

Der Zeitplan sieht die Entwurfsplanung bis Ende Mai 2022 (mit einem Zwischenbericht Mitte April) vor. Dann wird der Entwurf den Schulen vorgestellt, im Juni dann dem Gemeinderat, der dann den Baubeschluss fassen wird. Ausschreibung soll dann bis September erfolgen, die Vergabe im Oktober und im Frühjahr 2023 soll dann Baubeginn sein.

Franz Josef Maier erschien das Honorar für die Planung etwas hoch. Kreutzer verteidigte das Angebot, dies sei auf Basis der geltenden Gebühren Ordnung.
Alternativen seien derzeit schwierig zu finden. Bürgermeisterin Scherer verteidigte die Vergabe an Kappler zumal dieser bereits in Wurzach, z.B. beim Spielplatz in Haidgau tätig gewesen war.

Klaus Schütt verlangte einen Zwischenbericht vor dem ATU, bevor der Gemeinderat den Baubeschluss fasst. Scherer sagte zu, dass der ATU Ende Mai darüber beraten werde.

Die Abstimmung erfolgte einstimmig zugunsten der Vergabe an Martin Kappler.

 

TOP 4: Verschiedenes

Gisela Brodd verurteilte den Vandalismus beim Klosterplatz in der Nacht auf den Fit-Fun-Shopping Tag. Gleichzeitig brach sie eine Lanze für den Bauhof, der sogar am Sonntag zur Schadensbehebung und -Begrenzung ausgerückt war.

 

Bericht Ulrich Gresser

 

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halloRV

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