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Bad Wurzach - Gesund- und Aktivlauf und das FeelMoor-Aktivprogramm boten die Möglichkeit zum Aktiv mitmachen, Vorträge zu Gesundheitsthemen die zur Information, der Bauernmarkt auf dem Klosterplatz diejenige sich mit lukullische Spezialitäten einzudecken und ein Flohmarkt in der Breite die Gelegenheit sich einen Vorgeschmack auf die am Nachmittag offenen Geschäfte zu holen.

Schon lange bevor die Geschäfte der Stadt um 12.00 Uhr ihre Türen zum Verkaufsoffenen Sonntag öffneten, konnten die Sportaffinen sich ab 9 Uhr unter dem Motto „Mit Abstand dein Schönster Lauf“ auf die rund 7 Kilometer lange, von Hermann Rast ausgeschilderte Walking-, Wander- und Laufstrecke zu begeben. Doch nicht nur das, die Teilnehmer dieses besonderen – ebenfalls von Sybille Schleweck erdachten Laufgenres, die schon den bis Corona so beliebten Wu-La-La aus der Taufe gehoben hatte – hatten mit ihrem Start auch die Gelegenheit bei einem Preisrätsel (Preisfrage: Wann erhielt Bad Wurzach das Prädikat Bad?) einen der wertvollen, von HGV und BWI gestifteten Preise zu gewinnen.

Ebenfalls mit einem Preisrätsel lockte das Gesundheitsreort FeelMoor vauf dem Klosterplatz viele Besucher an ihren Stand galt dabei die Füllmenge eines Moorbadezubers zu erraten. Die beiden Musikkapellen aus Eggmannsried und Dietmanns zeigten beim Musikpavillion, dass sie während der Pandemie und der daraus resultierenden Probenpause nichts von ihrem Können eingebüßt haben.

Im Kurpark nebenan konnten sich die Fitnessbegeisterten bei idealem Wetter mit Zumba, Functional Training und Yoga unter Anleitung des feelMoor Fitnessclub auspowern.

Wer es eher ruhiger mochte, konnte bei sich „Klang und Trance“ auf eine Reise in sein Inneres begeben. Das Ganze unter dem griechischen Götterhimmel des Barocktreppenhauses im Schloss.

So mancher Einzelhändler staunte darüber, dass trotz des fast zu schönen Wetters sich doch fast während der gesamten Öffnungszeit ein beinahe unendlicher Strom von Besuchern – corona-gerecht – durch ihre Geschäfte lief. Es war den Menschen, die sich auf den abgesperrten Straßen unterhielten, anzumerken, dass sie großen Nachholbedarf an Begegnungen von Angesicht zu Angesicht haben.

Das Gros der Einzelhändler zeigte sich dann auch am Ende der Öffnungszeit sehr zufrieden.

Sybille Schleweck von V&S Sport meinte „Ich hätte nicht erwartet, dass so viele den Weg in unser Geschäft finden würden.“ Ähnliches konnte auch Elke Tobisch für das Schreib- und Spielwarengeschäft Rothenhäusler sagen. Auch die Händler, die im Rahmen des Bauernmarktes Lebensmittel wie etwa die Metzgerei Seif, Oli´s Käseallerleyh, Brennessel und Co, oder der Genussbäcker aus dem Allgäu waren zufrieden.

War damit alles in Butter? Leider nicht: Wegen der hohen Auflagen konnte die beliebte Autoshow in der Marktstraße nur sehr eingeschränkt stattfinden. Nur zwei Autohäuser präsentierten ihre Fahrzeuge zwischen Sparkasse und Volksbank, und das auch nur in geschlossenem Zustand. Und mehrfach beklagten sich Besucher darüber, dass es für Kinder – mit Ausnahme der Kinderlesung in der Stadtbücherei – keinen einzigen Programmpunkt für den Nachwuchs gab. Ebenso wurde von vielen auch das zu geringe Angebot an Essen und Trinken kritisiert. Als positive Beispiele wurden andere Städte angeführt, wie Bad Waldsee oder Wangen, die an den Wochenenden zuvor ähnliche Events organisiert hatten.

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

 

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halloRV

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