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Bad Wurzach - Die Arbeit des Pflegestützpunktes Bad Waldsee, zu dessen Zuständigkeitsbereich neben Bad Waldsee, Bad Wurzach, Aulendorf und Bergatreute gehört, ist bisher noch nicht sehr bekannt. Die gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin Sandra Göttel ist seit dem 01.07. 21 beim Landratsamt Ravensburg für den Pflegestützpunkt Bad Waldsee zuständig und stellte auf Einladung von Bürgermeisterin Alexandra Scherer dem VSA dessen Arbeit vor.

Im Landkreis Ravensburg gibt es inzwischen fünf Pflegestützpunkte: Neben dem genannten in Bad Waldsee gibt es inzwischen noch vier weitere: Die Pflegestützpunkte Schussental, Altshausen, Leutkirch und Wangen.
Diese Stützpunkte sind zentrale Anlaufstellen für alle Fragen, die für Angehörige aber auch von Pflegebedürftigen selbst, relevant sind: Zur Pflege selbst, der medizinischen Versorgung und zu den entsprechenden Sozialleistungen. Die Beratung sie kostenfrei, neutral und unabhängig.

Gerade in den Fragen, die derzeit zur ambulanten, teil- bzw. vollstationären Pflege gestellt werden, erkennt Göttel: „Es brennt an allen Ecken und Enden, weil so viele Mitarbeiter fehlen.“

Dabei sei Bad Wurzach mit Sozialstationen und Pflegeheim noch gut aufgestellt, die Ansicht der Bürgermeisterin teilt auch Göttel. Dennoch seien landkreisweit mehr Angebote erforderlich.

Scherer: „Pflegebedürftigkeit kommt oft ohne Ankündigung, dann stehen die Menschen, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, plötzlich vor einem Berg von Problemen.“ Deswegen möchte sie die Einrichtung des Pflegestützpunktes auch in Bad Wurzach bekannter machen.

Denn dessen Angebot umfasst Informationen, Unterstützung und Beratung zur ambulanten, Teil und vollstationäre Pflege, Informationen zu Krankheiten und Behinderung, zu Wohnformen im Alter, Unterstützungsangebote im Alltag und auch die Klärung von Kostenfragen für medizinische, pflegerische und soziale Leistungen.

„Die Beratung kann telefonisch, im Pflegestützpunkt selbst oder in der häuslichen Umgebung stattfinden,“ erläuterte Sandra Göttel.

Bürgermeisterin Scherer ist froh, „dass der Kreistag die Wichtigkeit solcher Pflegestützpunkte erkannt hat.“ Die Stadt werde dem Pflegestützpunkt gerne für Beratungen vor Ort einen Raum zur Verfügung stellen. „Denn mit einem niederschwelligen Angebot erhalten die Menschen wichtige Informationen.“

Um den Pflegestützpunkt bekannter zu machen, planen Göttel & Co auch Vorstellungen auf den Wochenmärkten.

Gisela Brodd meinte:„ Oft sind die Leute überfordert.“ Daher schlug sie auch Besuche bei den Seniorennachmittagen vor. „Denn wenn die Leute die Personen schon kennen gehen sie eher auf sie zu.“

 

Auf Karl-Heinz Buschle´s Bemerkung, dass ihm wichtig sei, die Anlaufstelle bekannt zu machen, sagte Göttel, man sei gerade dabei einen Flyer zu erstellen.

Gisela Brodd bat darum, diesen auch den Ärzten vorzustellen, während die Bürgermeisterin versprach, dass darüber in der Bürger- und Gästeinformation informiert werde.

Sybille Allgaier bat Göttel darum, in 2-3 Jahren dem Gemeinderat oder Ausschuss Bericht zu erstatten, um zu erkennen „woran es fehlt .“ Göttel sagte dazu: „Bad Wurzach hat ein gutes Netz, Frau Baur hat gute Projekte, die sie gerade aufbaut. “ Gerne werde sie wiederkommen.

 

Power-Point-Info

Bericht und Bild Uli Gresser

 

 

 

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halloRV

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