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Bad Wurzach - Da auch die diesjährige Tour de Barock in alter Form wegen der Coronabeschränkungen, die noch keine großen Präsenzveranstaltungen zulassen, nicht stattfinden kann, hat der veranstaltende Verein, der Rad- und Motorsportverein Bad Schussenried e.V. beschlossen, diese in virtueller Form auf der Basis des bekannten „Stadtradelns“, an dem sich Bad Wurzach in diesem Jahr erstmals ebenfalls beteiligen wird, durchzuführen.

„Mit der virtuellen Tour de Barock wollen wir versuchen, einen neuen Weg zu gehen,“ sagt Klaus Gretzinger, Vorstand des RMSV Bad Schussenried. Die Tour wird vom 14.06. - 27.06. stattfinden. Neu ist ebenfalls, dass sie über einen längeren Zeitraum gehen wird, nicht wie sonst üblich an einem Wochenende. „Damit sind die Teilnehmer nicht vom Wetter abhängig und können Streckenlänge pro Tag und Route frei wählen. Jeder startet für sich von zuhause aus oder von sonst irgendwo und fährt dann seine selbstgewählte Strecke.“ Nach Beendigung seiner jeweiligen Tour trägt er seine Kilometer in die Ergebnisliste im Internet ein. Nach Abschluss der Tour, also ab 27.06.2021, sorgt der Verein für die Auswertung der Ergebnisse für die Einzelstarter und Gruppen / Firmen.

Während beim Stadtradeln vor allem der Klimaschutz durch Co2-Einsparung im Vordergrund steht, dient das Warm-Up zur Tour de Barock wie in jedem Jahr einem gemeinnützigen Zweck. Dafür zeigt sich einer der Hauptsponsoren, die Volksbank Ulm-Biberach, großzügig. „Denn für jeden zum Warm Up angemeldeten Teilnehmer spendet die Bank 10 € bis zum maximal Betrag von 750 € für ein gemeinnütziges Projekt,“ erläutert Peter Weggenmann, Direktor der Geschäftsstelle Biberach das Prinzip des Warm-Up.

„Der Auftakt für das Stadtradeln und das Warm-Up der Tour de Barock wird in Bad Wurzach am Samstag, den 12.06. stattfinden,“ erklärt Franziska Hirsch, bei der als Koordinatorin fürs Stadtradeln in der „Bad Wurzach Info“ alle Fäden zusammenlaufen. Natürlich hofft sie, dass möglichst viele Bad Wurzacher Kommunalpolitiker und Bürger sich an diesem Tag für den guten Zweck aufs Rad schwingen, um die ausgelobte Summe auch auszureizen. Und schließlich tut auch jeder Teilnehmer seinem Lockdown-geplagten Körper etwas Gutes.

 

Bericht und Bild: Ulrich Gresser

 

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