DBSZ DBSZ BadWurzach 1200v01

Bad Wurzach - Heute, am 13. Mai begehen wir das Gedenken an Unsere Liebe Frau in Fatima. Es ist der Tag, an dem an die erste Erscheinung der Muttergottes im Jahre 1917 nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon erinnert wird.

 

13impuls maria

 

Ebenfalls an einem 13. Mai, es war der 13. Mai 1981, wurde das Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübt. Als der Papst im offenen Wagen durch die zur Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom versammelte Menge fuhr, fielen die Schüsse. Ein Jahr später, am 13. Mai 1982, unternimmt er eine Dankwallfahrt nach Fatima und bringt die Kugel mit, die ihn hätte töten sollen. Sie wird in die Krone der Fatimastatue eingearbeitet. Seine Rettung nach dem Attentat glaubte er Maria zu verdanken. Damals sagt er: „Bei allem, was geschehen ist, habe ich den besonderen mütterlichen Schutz Mariens erlebt.“

Dass er Maria auch beim Sturz des Kommunismus am Werk sah, bekannte er bei der Fatima-Feier 1991, nur wenige Monate nach dem Untergang der Sowjetunion und zehn Jahre nach dem noch immer ungeklärten Attentat auf dem Petersplatz. Eine tiefe Marienfrömmigkeit war ein ausgeprägtes Merkmal der Spiritualität des Papstes aus Polen. Der Wahlspruch von Karol Woityła bei seiner Bischofsweihe lautete: „Totus tuus“ – Ganz dein. Es ist dies die Haltung Marias, die sich ganz in den Dienst Gottes stellt. Später stellte er auch sein Pontifikat unter dieses Motto. Dass der Schutz Mariens etwas Konkretes ist, betont auch Papst Franziskus. Daran erinnert er im Brief an alle Gläubigen zum Monat Mai 2020. Das beigefügte Gebet jetzigen Papstes kann auch uns durch den Marienmonat Mai führen:

O Maria,
du erstrahlst immer auf unserem Weg
als Zeichen des Heils und der Hoffnung.
Wir vertrauen auf dich, Heil der Kranken,
der du unter dem Kreuz mit dem Schmerz Jesu vereint warst
und fest deinen Glauben bewahrt hast.

Hilf uns, Mutter der göttlichen Liebe,
uns dem Willen des Vaters anzugleichen
und das zu tun, was Jesus uns sagen wird,
der unser Leiden auf sich genommen
und unseren Schmerz getragen hat,
um uns durch das Kreuz
zur Freude der Auferstehung zu führen. Amen.

 

P. Mariusz Kowalski SDS 

 

--------------------------------------------------

halloRV

­