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Bad Wurzach - Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Joh 14, 6) … einer der Spitzensätze des Johannesevangeliums, liebe Leserinnen und Leser.

08impuls

 

Es gibt sieben von diesen besonderen Sätzen. Sie alle sind Selbstaussagen Jesu Christi: die sogenannten „Ich-bin-Worte“ im Johannesevangelium. Das eingangs bereits zitierte wird heute am fünften Sonntag der Osterzeit in unserer katholischen Kirche gelesen – überall, rings um den Globus… und bei uns in Wurzach auch .

„Ich bin“ … da klingt ein ungeheuerlicher Anspruch an. Da leuchtet der Gottesname selbst auf, wie ihn Gott dem Mose am brennenden Dornbusch offenbart hat. Das haben die Zuhörer damals fein herausgehört – als etwas Unerhörtes und Atemberaubendes. Für so manche war das Gotteslästerung – für die anderen und für uns nicht, weil wir im Glauben bekennen: Was Jesus da sagt und von sich behauptet ist wahr. Er darf das sagen, denn in ihm begegnen wir ja tatsächlich Gott selbst.

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ Kommen Sie auf die weiteren sechs? … An dieser Stelle sollten Sie nun kurz die Augen schließen, um darüber nachzudenken, wie die anderen lauten. (Jetzt!) …

Sieben Perlen und Ermutigungen, Bestärkungen und Versprechen. Auf welche sind Sie noch gekommen? Hier sind die sechs weiteren Geschenke: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben. / Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden. / Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich. / Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er stirbt. / Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer an mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. / Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer dieses Brot isst, wird in Ewigkeit leben.

Ausnahmslos Worte der Beziehung. Unser Glaube ist keine Ansammlung von Inhalten, von Traditionen oder Dogmen. Wir glauben nicht etwas, sondern jemanden: Jesus Christus als den Sohn Gottes und den Heiland unseres Lebens. Unser Glaube ist Beziehung: Zu einem, der lebendig ist und mit dem ich lebe. Österliche Worte für österliche Menschen. Mögen Sie diese Worte begleiten, ermutigen und erfreuen.

 

Es grüßt ganz herzlich Pfarrer Stefan Maier

 

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halloRV

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