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Bad Wurzach - Als im März der 1. Corona-Lockdown unser Land lahmlegte, hatte die Schwäbische Zeitung ihre Leser dazu aufgerufen, den Bewohnern von Altenheimen "Briefe gegen die Einsamkeit" zu schicken.

Mit dieser Aktion wollte man zeigen, dass die Bewohnern der Heime in diesen bangen Zeiten nicht alleine gelassen werden und dass die von fremden Personen geschriebenen Briefe, den besucherlosen Alltag etwas aufheitern könne.

Die an der Werkrealschule Bad Wurzach tätige Lehrerin Manuela Feistle beteiligte an dem Aufruf und in ihrem ersten persönlichen Brief beschrieb sie damals, wie es für sie als Lehrerin ist, wenn man die Schüler von zuhause unterrichten muss und nicht wie gewohnt vor der Klasse stehen kann.

Von der großen Resonanz der teils sehr persönlichen Rückmeldungen war sie so begeistert, dass sie das Gefühl hatte, die Freude, die sie erhoffte zu schenken, auch zurückgeschenkt bekommen zu haben.

Da von der vorweihnachtlichen Atmosphäre in der Schule wegen Corona kaum etwas zu spüren war, stellte sie Ihrer 10. Klasse die Projektidee "Briefe gegen die Einsamkeit" vor. Diese war von dieser Aktion gleich begeistert und schnell ging das Schreiben wie von selbst. Zeitweise hatte man das Gefühl in einer Werkstatt voller Elfen zu sein und dank der Unterstützung der Kollegen Birgit Wolf und Gordian Hörmann erhalten nun einige Einrichtungen "Weihnachtsbriefe gegen Einsamkeit", die den Adressaten hoffentlich ein paar schöne Momente schenken.

 

Bericht Andreas Gräber Werkrealschule Bad Wurzach

 

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halloRV

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