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Bad Wurzach - Strahlendes Wetter, ein abwechslungsreiches Programm mit Aufenthalten in Kürnbach, Bad Buchau und Dürnau – was braucht es mehr, um in ökumenischer Runde und unter der sachkundigen Führung von Pfarrerin Barbara Vollmer einen wunderschönen Tag zu erleben.

Der Ausflug startete mit einem kurzen Besuch der St. Verena-Stadtkirche, wo Pfarrer Stefan Maier den 16 Teilnehmerinnen + 1 Teilnehmer einiges über die bemerkenswerten architektonischen Gemeinsamkeiten zwischen St. Verena und der Stiftskirche von Bad Buchau und über den in der Region bekannten Barock-Maler Andreas Brugger erzählte.

Dass Kürnbach mit einem sehr sehenswerten Bauernhausmuseum aufwartet, war vielen Teilnehmerinnen neu. Umso interessanter war es für alle, die typischen, meist reetgedeckten Häuser, die nun mal ein Dorf ausmachen, im Rahmen einer kompetenten Führung kennenzulernen. Backhaus, Schmiede, Feuerwehrhaus, Tanzhaus, Rathaus und einiges mehr – alles gibt es von innen und außen zu bestaunen. Das älteste Haus, das noch bis ins 20. Jh. bewohnt war, stammt aus dem Jahr 1499. Nach einem kleinen Abstecher in den hübschen Museums-Laden ging es weiter nach Bad Buchau und zum Mittagessen.

Gut gestärkt startete die Gruppe zur Besichtigung der Stiftskirche St. Cornelius und Cyprianus – und tatsächlich, die Ähnlichkeiten im Baustil der beiden Kirchen sind nicht zu übersehen. Auch in dieser Kirche hat der Maler Andreas Brugger mit bemerkenswerten Fresken sein Können der Nachwelt erhalten. Auf einem seiner Gemälde ist zu sehen, wie Adelindis, eine Tochter von Kaiser Ludwig dem Frommen, die Gründungsurkunde des Stiftsklosters auf den Altar der Kirche legt.

Bad Buchau hat jede Menge Interessantes zu bieten und lohnt immer einen Ausflug. Wir wollten jetzt auf jeden Fall den berühmten „Wackelwald“ erleben. Und wirklich erstaunlich, immer wieder gibt es Stellen, da bebt der Boden – und je mehr einige darauf hüpfen, desto mehr wackelt er. Ein nettes Vergnügen, nicht nur für Kinder!

Anschließend bietet in Dürnau das „Café Gugelhupf“ genau das, was man für eine gelungene Kaffeepause braucht, alle konnten sich davon überzeugen. Neben einigen malerischen Fachwerkhäusern hat Dürnau hat auch eine sehr hübsche Kirche, die St. Johannes Baptist-Pfarrkirche. Hier ist Gelegenheit zu einer kleinen, etwas wehmütigen Besinnung auf diesen Tag. Pfarrerin Vollmer, die den Frauenausflug in diesem Jahr zum letzten Mal organisiert, schließt ihn mit dem wunderbaren Lied „Abend ward, bald kommt die Nacht“ von Rudolf Alexander Schröder und mit einem gemeinsamen „Vaterunser“.

 

Bericht und Fotos: Beate Ebel

 

 

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