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Arnach - Es blitzte und donnerte als der Musikverein Arnach seinen traditionellen Dämmershoppen auf dem Dorfplatz vorbereitete. Dank der Wetter-App zogen die Musiker ihre Vorbereitungen durch – und wurden belohnt.

Denn als die Musiker dann loslegten, waren die Spuren des vorausgehenden Regens so gut wie „weggetrocknet“, die Tische und Bänke trocken und die Grillwurst fertig gebraten. Natürlich waren es nach diesen „nassen“ Vorzeichen etwas weniger Besucher als in den Jahren zuvor, aber die die kamen sorgten gemeinsam mit Berthold Hiemer und seinen Musikanten für richtig schöne Dämmerschoppen-Stimmung. Für die vielen Kinder war natürlich der Brunnen neben dem Kinderschminken der große Anziehungspunkt.

Besonders dankbar waren die Musiker auch Ortsvorsteher Mike Raunecker, der nach einer Risikoabwägung für die Veranstaltung grünes Licht gab. Und so konnte die „zweitbeste Blaskapelle des Südens“ unbeschwert aufspielen.

Ob Polkas wie „Ein halbes Jahrhundert“, Walzer und Märsche, ob bei Klassikern wie „Auf der Vogelwiese“, die Arnacher Musiker um Dirigent Berthold Hiemer bewiesen bei ihrem Heimspiel ihre hohe musikalische Qualität, aber auch das richtige Timing um die Stimmung hochzuhalten. Etwa dann, wenn Berthold Hiemer mit wechselnden Gesangspartner(innen) wie Lisa Gottschling, Kathie Kible oder Stefan Braun zum Mikrofon griff.

Nach der beeindruckenden Gesangs-Performance von Lisa Gottschling mit „The Story“ war es Zeit auch für instrumentale Solo´s. Für Begeisterung sorgte dabei Pia Bischofberger mit ihrer Interpretation des legendären „Wild Cat Blues“ und repräsentierte damit die hohe Wurzacher und Arnacher Klarinettenschule.

Eine ganz besondere Nachricht hatten Hiemer und seine Musikanten in petto, nachdem sie den Fäaschbänkler-Hit „Ein Leben lang“ gespielt hatten: Am 29. Dezember werden die Arnacher in der Reithalle Haid als Vorgruppe für die Fäaschtbänkler auf der Bühne stehen.

Hiemer zeigte sich an diesem Abend auch offen für besondere Wünsche: Manfred Miller, ehemaliger Mitmusiker bei der Musikkapelle Arnach wünschte sich die Ernst Mosch Polka-Perle „Wir sind Kinder von der Eger“. Aber natürlich kamen auch die Freunde der Popmusik auf ihre Kosten, etwa mit „Party mit Pur“, „Über sieben Brücken musst Du gehn“ oder dem Robbie Williams Riesen-Schmuse-Hit „Angel“.

Nachdem den ganzen Abend kein einziger Regentropfen mehr gefallen war, durften sich die MV-Verantwortlichen dazu beglückwünschen, den Dämmerschoppen durchgezogen zu haben.

 

Bericht und Bilder Ulrich Gresser

 

 

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halloRV

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