DBSZ DBSZ BadWurzach 1200v01

Bad Wurzach - Zu dem Konzert, das unter dem Motto stand, „Lieder die das Herz berühren“ des Chores „Aufbruch“ aus Eberhardzell hatte die katholische Erwachsenenbildung der Seelsorgeeinheit zum Jubiläumsjahr „1000 Jahre heiliger Ulrich“ in die Dietmannser Kirche St. Ulrich und Margaretha eingeladen.

Pfarrer Stefan Maier, der die Begrüßung der zahlreichen Besucher übernahm, verwies in seiner kleinen Ansprache, auf die in den Hochaltar geschriebenen Worte „Glaube Hoffnung und Liebe“.

Mit „Herr ich komme zu Dir“ einem modernen Kirchenlied aus dem Jahre 2004 von dem aus Ravensburg stammenden Musiker, Songwriter Musikproduzent von Lobpreismusik Albert Frey eröffneten die musikalische Leiterin Inge Mohr und der Chor „Aufbruch“ den besinnlichen Konzert- und Impulsabend. Ebenfalls aus der Feder dieser Ikone der christlichen Popmusik stammt auch das noch bekanntere „Wo ich auch stehe“ das die Sängerinnen ebenfalls bei dem Konzert sangen.

Nach „Vater ich komme jetzt zu Dir“ der Gruppe Gmoapartie ging es im ersten geistlichen Impuls um das Geheimnis der Güte Gottes. Im Wettstreit der Blumen brachte es das Stiefmütterchen auf den Punkt: „Wie könnt ihr Euch messen nach Größe und Stärke, nach Duft und Farbenpracht! Habt ihr vergessen: Ob groß oder klein, ob stark oder schwach jedem von uns gab der Schöpfer sein eigenes Kleid, in seinen Augen sind wir alle gleich schön. Jedem von uns schenkt er im gleichen Maße das Licht und die Wärme. Jeden von uns tränkt er im gleichen Maße mit seinem Regen.
Das ist das Geheimnis seiner Güte.

Nach „Herr Schenke uns Dein Licht“ der bayerischen Liedermacherin Kathi-Stimmer Salzeder ging es im folgenden Impuls um Geborgenheit, in dem es unter anderem heißt: ... einen Mund, der mir tröstende Worte ins Ohr flüstert, einen Körper der mir Trost und Kraft spendet,... einfach ein bisschen Geborgenheit, ein bisschen Liebe, mehr will ich nicht, nur einen Menschen, von dem ich weiß, dass er das Gleiche möchte wie ich.

Nach dem Lied aus dem Gotteslob „Geborgen in dir, Gott“ liessen die Sängerinnen Anselm Grün mit dem kleinen Text „Genieße die Ruhe“ selbst zu Wort kommen. „Deine Seele wird zur Ruhe kommen, wenn du mit dir selbst gut umgehst, wenn du aufhörst, dich selbst zu verurteilen, wenn du mit einem gütigen und milden Auge auf dich und deine aufgewühlte Seele schaust. Ich wünsche dir den Mut hinabzusteigen in die dunklen Abgründe deiner Seele. Wenn du auch dort das Licht von Gottes Liebe findest, dann hast du es nicht mehr nötig, vor dir selbst davonzulaufen.“

Nach dem Lied des Journalisten und Liedermachers Christoph Zehendner „In der Stille angekommen“ gaben die Damen mit ihrem Impuls mit der Geschichte des Mönches, den Menschen beim Wasserschöpfen aus einem tiefen Brunnen antrafen und ihn fragten: „Was für einen Sinn siehst Du im Leben in Stille?“ den Konzertbesuchern einen weiteren Grund über sich und ihr Leben nachzudenken.

Erst nach dreimaligem Nachschauen sahen die Besucher des Mönches auf den Grund. „Da meinte der Mönch: Das ist die Erfahrung der Stille: Man sieht sich selber! Wenn man noch länger wartet sieht man den Grund. Und wenn man noch länger wartet, zeigt sich uns vielleicht der Grund aller Dinge – Gott.“

Mit den abschliessenden Segensliedern „Mein Herz erhebt die Größe“ des amerikanischen Mönches John Michel Talbot und „Der Herr Segne Dich“ von Martin Pepper neigte sich das besinnlich stimmende Konzert dem Ende entgegen.

Als Zugabe gab es für die begeisterten Zuhörer das Segenslied „Sei Behütet“ von Clemens Bittlinger, dessen gemeinsamen Auftritt mit Anselm Grün vor gut eineinhalb Jahren im Kurhaus in Bad Wurzach die Gruppe mitorganisiert hatte.

 

Bericht und Bilder Ulrich Gresser

 

 

--------------------------------------------------

halloRV

­