Bad Wurzach - Nach vier Jahren konnte die katholische Kirchengemeinde St. Verena endlich wieder ihr Kirchenfest feiern – und das mit vielen Neuerungen.
Eigentlich war es sogar ein Fest der Seelsorgeeinheit, denn nach der grandiosen Messe mit Stadtkapelle und einem Projektchor mit Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Seelsorgeeinheit blieben diese danach auch noch, um nach den selbstgemachten geistlichen Genüssen auch den weltlichen zu zu sprechen.
Und dafür mussten sie gar nicht weit laufen, denn erstmals fand das Fest direkt im und am Pius-Scheel-Haus statt. Bierbänke und -tische boten angenehme Sitzgelegenheiten und Baldachine sorgten für die nötige Beschattung. Mesner Roland Herdrich hatte sogar seine Werkstatt ausgeräumt und mit Biertischgarnituren ausgestattet, um den Besuchern ein schattiges Plätzchen anbieten zu können.
Viele freiwillige Helfer aus den Reihen des Kirchenchores, aber auch viele ehemaligen Sängerinnen und Sänger des Jugendchores sorgten dafür, dass die Gäste zeitnah zu ihrem Essen und Getränk kamen. Es gab an der Selbstbedienungstheke im Saal knusprigen Grillbraten mit Spätzle, beim Grillmobil vor dem Haus gab es Steak, die berühmte Grillwurst und Pommes.
Wer danach noch Kaffee und Kuchen genießen wollte, war bei den Ministranten im Flur vor dem Saal genau richtig: zahlreiche leckere selbstgebackene Kuchen und Torten hatten sie im Angebot. Viele nutzten auch die Möglichkeit, das eine oder andere süße Stück für den sonntäglichen Nachmittagskaffee mit nach Hause zu nehmen.
Für die Caritas Frauen war der neue Feststandort ebenfalls sehr komfortabel: Sie konnten ihre feilgebotenen Sachen direkt am Ort des Entstehens präsentieren. Das lästige Ein- bzw. Ausräumen entfiel für sie.
Im ehemaligen Gemeindehaus St. Maria sorgte der Jugendchor mit verschiedenen Spielen dafür, dass die Eltern sich in Ruhe unterhalten konnten und ihr Kinder in guten Händen wussten.
In sicheren und guten Händen hatten sich die Sängerinnnen und Sänger des Projektchores, aber auch die Musiker der Stadtkapelle, die zuvor beim Gottesdienst die „Missa Katharina“ aufgeführt hatten, gefühlt. Sie dankten ihren musikalischen Leiterinnen, Bernadette Vogt bzw. Petra Springer jeweils mit einem Blumenstrauß für die hervorragend gelungene Vorbereitungszeit.
Die Stadtkapelle, die nach dem Gottesdienst gleich noch den Frühschoppen musikalisch bestritt, zeigt bei Gelegenheiten wie diesen, dass sie auch gut ohne ihre musikalische Leiterin zurecht kommen kann.
Hausherr Pfarrer Stefan Maier zeigte sich denn gegen Ende des Festes auch sehr zufrieden darüber, wie das „neue“ Kirchenfest angenommen worden war.
Bericht und Bilder Ulrich gresser

