Bad Wurzach - Nach der Corona-Pause konnte in diesem Schuljahr wieder der traditionelle Sponsorenlauf der Bad Wurzacher Schulen stattfinden. Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen aus Realschule, Salvatorkolleg, SBBZ und Werkrealschule liefen am Freitag bei idealem Laufwetter wieder für einen guten Zweck. In diesem Jahr für den Partnerschaftsverein, um mit den Spenden die ukrainischen Flüchtlinge in Popielow zu unterstützen.
Kilometer sammeln und dafür Spendengelder erlaufen, das ist Sinn un Zweck des Sponsorenlaufes. Der Erlös der Veranstaltung – bei den vergangenen Ausgaben vor Corona waren es stets 5-stellige Euro-Beträge – geht in diesem Jahr an den Partnerschaftsverein Bad Wurzach, der damit ukrainische Flüchtlinge in der polnischen Partnerstadt Popielow unterstützt.
Die etwas mehr als 300 Schülerinnen und Schüler haben im Vorfeld Teilnehmerkarten erhalten, mit denen sie Sponsoren suchen konnten. Als Sponsoren kamen Eltern, Verwandte, Nachbarn, Bekannte, Firmen oder alle, die das Projekt unterstützen wollten in Frage. Wer sich als Sponsor bereit erklärt hatte, musste dort seinen Namen und einen Geldbetrag eintragen, den er pro erlaufenem Kilometer zu spenden bereit war.
Im Normalfall laufen die SchülerInnen erfahrungsgemäß bei dem Lauf zwischen 5 und 20 km. Dabei konnten sie wählen, ob sie die ganze Strecke des Radweges bis nach Albers hinaus laufen wollten oder zwischen zwei Kontrollpunkten hin- und herpendeln wollten.
Andre Radke, der geschäftsführende Rektor aller Wurzacher Schulen dankte vor dem Start allen SchülerInnen, für ihre Bereitschaft, sich für die Menschen in not zu engagieren, ehe er gemeinsam mit Matthias Rehm (Realschule), Frank Schmuck (Salvatorkolleg) die gemeinsam die Organisationsleitung innehatten, die „Meute“ vor den Augen des Popielow-Kommitee-Vorsitzenden Norbert Fesseler auf die Reise schickte.
Nach dem Lauf – die Sportlichen liefen die Strecke, andere wiederum machten eher einen gemütlichen Spaziergang – mußten die teilnehmenden Schüler ihre Sponsoren über den zu spendenden Betrag informieren. Dieser wird dann vom Sponsor direkt auf das Konto des Partnerschaftsvereins überwiesen. Die Überweisung gilt direkt als Spendenquittung, es werden vom Vereinkeine gesonderten Spendenquittungen ausgestellt. Eine Barzahlung sei nicht vorgesehen, informierte das Orga-Team vorab über die Modalitäten.
Eine volle Sponsorenliste war für die beteiligten Jugendlichen natürlich ein großer Motivationsschub, auch größere Strecken zu laufen. Und das taten sie dann auch: Insgesamt liefen die Schülerinnen und Schüler zusammen 2.500 Kilometer, teilte Frank Schmuck am Freitagnachmittag mit. „Jetzt warten wir einfach, welcher Geldbetrag sich ergibt!“
Bericht und Bilder Ulrich Gresser

