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Zur Diskussion um Windkraft im Raum Bad Wurzach und im Altdorfer Wald, insbesondere zum Wasserschutz 

Die Grünen im Landkreis mit den Abgeordneten Lucha und Krebs haben im Landtagswahlkampf 2021 sehr aktiv um BIs und Naturschutzorganisationen mit einem Biosphärengebiet in Oberschwaben geworben, dessen Kern der Altdorfer Wald sein sollte. Keine vier Wochen nach der Wahl wollte man davon nichts mehr wissen und hat sogar abgestritten, jemals auf den Homepages und in Gesprächen dafür geworben zu haben. Warum wohl?

Umweltministerin Lemke (Grüne) wirbt nun für ein neues Gesetz, um zusammenhängende Lebensräume zu sichern, während die Grünen in Oberschwaben den vom Landesentwicklungsplan besonders erwähnten zusammenhängenden Lebensraum Altdorfer Wald filetieren und mit bis zu 60 Hektar Rodungsfläche für WKAs zur Schlachtung freigeben.

Herr Heine vom Regionalverband Bodensee.Oberschwaben spielt schon einmal Richter und entscheidet, dass im Altdorfer Wald Windräder kommen. Hat aber übersehen, dass der von der regionalen Politik und aus seinem Hause so hochgelobte neue Regionalplan in großen Flächen, welche einmal die Trinkwasserversorgung im Landkreis sichern könnten, so in der Waldburger Rinne, jegliche Bebauung verbietet.

Die Stadtwerke Ulm wiederum machen alles, um Wasser zu schützen, und beantragen trotzdem 39 WKAs von denen rund 25 in Wasserschutz- und Vorhaltegebieten, Rutschungszonen und an biologisch einmaligen naturnahen Quellen liegen.

Zu guter Letzt greift ein grüner Abkömmlingsverein demokratisch herbeigeführte Gemeinderatsbeschlüsse als nicht rechtskonform an, während sein selbstaufgelegter Faktencheck eher an ein Märchenbuch des Autors Habeck als an seriöse Recherchen erinnert. Ideologisch bedingt werden funktionierende Kraftwerke abgeschalten, um Strom gleichen Ursprungs aus Tschechien und Frankreich zu importieren. Normal denkenden Menschen wirft man eine Blockadehaltung vor.

Das alles im Namen von Klimaschutz und von einer Partei, deren Ursprung der Erhalt von Natur und Umwelt war und die sich nun zur Ökodiktatur wandelt, bei der Posten nach Gutsherrenart verteilt werden und deren Vorsitzende einzig ein abgebrochenes Studium als Qualifikation zur Mitsprache in der politischen Führung von Deutschland vorweisen kann.
Alexander Knor, Bad Wurzach-Ziegelbach

 

 

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halloRV

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