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Leserbrief zur Diskussion um Windkraft im Raum Bad Wurzach, insbesondere zur Frage, ob Windkraft Auswirkungen auf den Tourismus hat

Der angemahnte Vergleich zwischen Dresden und Bad Wurzach wurde nicht von mir gemacht, sondern im Leserbrief von Herrn Schodlok vom 14. April und laut Bericht der Bildschirmzeitung vom 21. März in der Gemeinderatssitzung auch von Herrn Schütt gemacht.

In meinem Leserbrief vom 16. April habe ich anhand der Übernachtungszahlen in Dresden dargestellt, dass die Aberkennung der Unesco-Weltkulturerbestätte statistisch keine erkennbare Auswirkung auf den dortigen Tourismus hatte. Man muss Dresden hier nicht mit Bad Wurzach oder Hamburg vergleichen. Im Diagramm kann man im Bezug auf Dresden die Übernachtungen vor der Aberkennung und nach der Aberkennung vergleichen und hier ist erkennbar, dass die Übernachtungszahlen danach weiter gestiegen sind und keinen (von manchem erwarteten) Einbruch erzeugt haben.

Da Herr Friedrich-Thorsten Müller den Vergleich mit dem Tourismus in Hamburg erwähnt, möchte ich hier erwähnen, dass die Zahlen dort generell auch anders aussehen (siehe Zahlen/Grafik von statista in der Anlage). Wie in Dresden gehen die Zahlen in vergleichbaren Zeiträumen gemittelt relativ linear nach oben, Dresden ist flacher, Hamburg steiler – also auch hier keine erkennbare Änderung ab 2009. Wenn man jetzt aber genauer hinschauen will, fallen die Zahlen in Dresden sogar vor der Aberkennung 2009, danach steigen sie wieder an.
Kai Uwe Gurski, Arnach

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Der Einbruch bei den Übernachtungszahlen in Hamburg in den Jahren 2020 und 2021 erfolgte wegen der Corona-Pandemie. Anm. der DBSZ-Red.

 

 

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halloRV

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