Bad Wurzach - Aufgrund des Management–Beschlusses des Verallia Konzerns mit Sitz in Paris unterstützt der Konzern regelmäßig lokale Projekte an den einzelnen Standorten des Unternehmens. Nun konnte das Verallia-Werk in Bad Wurzach die im vergangenen Herbst neue eingerichtete zweite Waldkindergartengruppe mit einer großzügigen Spende finanziell unterstützen.
Weil die geförderten Projekte regelmäßig einen sozialen und/oder nachhaltigen Aspekt berücksichtigen sollen, waren sich Stadt und Unternehmen schnell einig, dass sich mit der Unterstützung für die Anschaffung des zweiten Bauwagens für den Waldkindergarten bei Wengenreute diese Ziele sehr gut miteinander verbinden lassen. „Die großzügige Spende von 45.000 Euro ist ein sehr hilfreicher Beitrag für die Betreuung der Kinder vor Ort“ freute sich Bürgermeisterin Alexandra Scherer beim aktuellen Besuch im Waldkindergarten mit Kindergartenleiterin Andrea Kley, der Leiterin des Fachbereiches Bildung/Betreuung/Kultur Sonja Wetzel und Silvia Krapf, der Verantwortlichen für die städtischen Kindergärten, über die Unterstützung.
Andrea Kley betreut mit ihrem Team derzeit die mit 20 Kindern komplett belegte erste Gruppe und in der neugeschaffen zweiten Gruppe derzeit acht bis zum Ende des Kindergartenjahres dann 10 Kinder. Die beiden altersgemischten (von drei bis sechs Jahren) heißen nach den beiden Wäldern in denen sich sich zumeist aufhalten, Buchenwald- und Fichtenwaldgruppe.
„Die Kinder sind sehr kreativ, da es praktisch kein Spielzeug gibt“, erklärt Sonja Wetzel. „Bereits im nächsten Jahr wird die Gruppe vollbelegt sein, ja es wird wie bei den meisten Waldkindergärten in der Region, eine Warteliste geben. „Wir sprechen gerade mit Eltern, einige Kindergärtenwie Seibranz aktuell überbelegt sind. Da würde sich ein Wechsel anbieten.“ Kein Wunder dass der Waldkindergarten keine Anlaufschwierigkeiten hatte: Die erfahrene Erzieherin Andrea Kley, die bereits von Anfang an bei dem Projekt dabei war, wird allseits gelobt.
Andrea Kley erläutert den Gästen, dass die engagierten Eltern ebenfalls sehr kreativ sind: Da gibt es eine Box wo alle Nachrichten wie z.B. Einladungen zu Kindergeburtstagen u.ä. hinterlassen können und per App das bekanntgegeben werden kann. Da wurden zusätzliche Gebäude wie ein Geräteschuppen errichtet. Oder es wurden verschiedene Obstbaäme gepflanzt, sozusagen als Schatten- und später Vitaminspender.
Sehr stolz sind Bürgermeisterin Scherer und die Leiterin Andrea Kley auch darauf, dass der Waldkindergarten tatsächlich mit Greut 3 eine eigene Postanschrift besitzt.
Karsten Fuchs, Vorstand Vertrieb der Verallia Deutschland AG, der bei der offiziellen Übergabe vor Ort war, erklärte die Hintergründe des Engagements: „Die Projekte, die wir mit den Spenden unterstützen, sollen im Einklang mit dem Unternehmenszweck der Verallia Gruppe „Glas neu denken – für eine nachhaltige Zukunft“ stehen. Der Unternehmenszweck ist auf das Ziel der Kreislaufwirtschaft und Inklusion ausgerichtet. Spendengelder in Höhe von insgesamt rund 1,5 Mio. EUR werden an allen Standorten des Konzerns weltweit für sinnvolle Zwecke in diesem Zusammenhang in Form von Sachspenden verwendet.“
Die Maßnahmen werden als Teil der sozialen Verantwortung gesehen, die das Unternehmen für die Standorte mit übernimmt, an denen es tätig ist. Die Verallia Deutschland AG entspricht damit den selbstgesetzten Zielen, durch Spenden und gesellschaftliches Engagement die Entwicklung dieser Kommunen zu fördern.
Dass das Geld sehr gut angelegt ist, davon konnte sich der Manager an diesem zwar sonnigen aber kühlen Morgen sehr gut überzeugen.
Bericht und Foto Uli Gresser

