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Bad Wurzach - Seit 2015 gibt es bei der Stadt die Einrichtung des Sozialbusses, einem 9-Sitzer, der von Jedermann mit Pkw-Führerschein gefahren werden darf. Nun konnte bei einer kleinen Feierstunde die Stadtverwaltung das dritte Fahrzeug in Empfang nehmen.

Nach einem VW-Bus, damals von der Volksbank Allgäu-Oberschwaben gestiftet, folgt nun auf einen Opel Vivaro, der 2018 übernommen worden war, ein Fahrzeug desselben Typs. Dabei ist die Stadt der Halter – wie bereits bei den Vorgängerfahrzeugen – des aktuellen Busses.

Wie beim Vorgängerfahrzeug übernimmt das Hotel Adler dafür die Kosten für Steuer, Versicherung und die Leasingraten für drei Jahre, so dass die Stadt in diesem Zeitraum nur noch Wartungs- und Reparaturkosten zu tragen hat.

Der Sozialbus ist eine Einrichtung, die sehr gut angenommen und gerne genutzt wird. Er bringt es auf eine jährliche Kilometerleistung von bis zu 20.000 Kilometer, im Schnitt bei 8 Einsätzen pro Monat. Als Nutzerkreis sieht die Stadt vorrangig in dem Gemeinwohl dienenden Einrichtungen und Vereinen, etwa in der Senioren-, Jugend-, Sozial-, Schul- und Vereinsarbeit. Auch die Verwaltung kann ihn für dienstliche Zwecke nutzen. Ausgeschlossen sind Privat- und Einzelpersonen.

Die Nutzungsbedingungen können auf der Homepage der Stadt unter dem Suchbegriff „Sozialbus“ heruntergeladen werden.

Bei der kleinen Übergabe-Feier freute sich Bürgermeisterin Alexandra Scherer, die mit ihrem Dezernenten Ulrich Möllmann sowie Margot Tschizmar, die die Vergabe und Antragsstellung des Busses organisiert, dass es das Hotel Adler sich bereit erklärt hatte, auch für dieses Fahrzeug die Leasing-, Steuer- und Versicherungskosten zu übernehmen.„Es ist toll, das es Unternehmer gibt die auf diese Weise soziale Verantwortung übernehmen.“

Ulrich Möllmann wiederum freute sich, wie pfleglich die Fahrzeuge bisher von den Nutzern behandelt worden waren und hoffte natürlich darauf, dass dies weiterhin so bleiben sollte. Sein Dank ging dafür an Margot Tschizmar, die da auch sehr hinterher war und es auch weiterhin sein werde. „Er ist bei ihr in guten Händen.“

Diese wiederum sagte, dass das Fahrzeug im vergangenen Jahr gerade zu Beginn des Ukrainekrieges viel von Flüchtlingshilfe für ukrainische Flüchtlinge genutzt worden war.

Anfragen zum Sozialbus bitte an die Stadt Bad Wurzach, Frau Margot Tschizmar (Tel. 07564/302-133) oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bericht und Bild Ulrich Gresser

 

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halloRV

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