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Bad Wurzach - Fenken bleibt in der 1. Bundesliga!

 

Als Sieger der Relegationswettkämpfe in Regensburg schafften die Fenkener Luftgewehrschützen den Verbleib in der 1. Bundesliga.

Fünf Mannschaften hatten sich qualifiziert, um einen von zwei zu vergebenden Plätzen in der Bundesliga zu erkämpfen, darunter der SV Fenken. Zwei 40 Schuss-Programme waren von jeweils fünf Schützen je Team zu absolvieren, entscheidend war am Ende das Gesamtergebnis aller fünf Schützen.

Die Fenkener gingen hochkonzentriert in ihre Wettkämpfe. Sowohl Kerstin Kohler, als auch Sophie Petry schossen ihre erste Zehnerserie fehlerfrei, und kamen auf jeweils volle 100 Ringe. Auch Franziska Stark und Tobias Huzel starteten sehr gut mit 99 Ringen. Lediglich Markus Abt hatte mit Problemen zu kämpfen, ihm gelangen nur 96 Ringe. Abt kam seinen kompletten Wettkampf nicht in ruhiges Fahrwasser, und schaffte am Ende für seine Verhältnisse nur schwache 386 Ringe.

Hervorragende 397 hatten am Ende ihres Wettkampfs sowohl Stark, als auch Huzel vorzuweisen, eine sehr gute Grundlage für ein gutes Mannschaftsergebnis. Auch Kerstin Kohler schoss mit 395 Ringen ihr Saisonbestergebnis. Sophie Petry steuerte ihrerseits 392 Ringe bei, am Ende hatte Fenken nach dem ersten Wettkampf mit einer Gesamtringzahl von 1967 die Nase knapp vorn.

Allerdings waren die Verfolger den Fenkenern äußerst dicht auf den Fersen, die Mannschaft aus Luckenpaint brachte es auf 1961, Heitersheim auf 1957. Das waren lediglich sechs, beziehungsweise 10 Ringe Rückstand. Die Mannschaften aus Jockgrim und Kempten hatten es auf 1952 und 1949 Ringe gebracht, hier war der Abstand schon etwas beruhigender.

Unter enormen Druck startete Fenken in den zweiten Wettkampf, man konnte sich keine größeren Ausrutscher erlauben, um den Verbleib in der Bundesliga zu schaffen. Die Nervosität war gleich zu Beginn des Wettkampfs deutlich sichtbar: Abt startete erneut schwach mit 96, auch Petry und Kohler brachten es nur auf 97 Ringe. Gewohnt nervenstark zeigten sich dagegen Huzel, und der für Schweizerin Franziska Stark eingesetzte Australier Dane Sampson, die das Mannschaftsergebnis mit 99, bzw. 100 Ringen etwas stabilisieren konnten.

Der Vorsprung aus dem ersten Wettkampf schien nach der ersten Serie dennoch bereits aufgebraucht, denn die Verfolger aus Luckenpaint, und auch Kempten starteten äußerst stark in ihre Wettkämpfe. Abt kam auch in seiner zweiten Serie nicht über 95 hinaus, schaffte aber in einem großartigen Endspurt mit 99 und 100 Ringen noch akzeptable 390. Auch die anderen Protagonisten kamen nun immer besser in ihren Wettkampf und schossen mit Huzel 392, Kohler 395, Petry 395 und Sampson 397 auch im zweiten Durchgang das beste Mannschaftsergebnis .

Mit einem Gesamtergebnis von 3936 gewann Fenken am Ende die Relegation vor den Bayern aus Luckenpaint (3928), die damit ebenfalls in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga schießen. Kempten konnte sich mit 3919 noch auf Platz drei verbessern verbleibt aber ebenso wie Heitersheim (3918) und Jockgrim (3902) in der 2. Bundesliga.

 

Bericht und Bilder Georg Friedrich

 

Fenken1 Relegation Regensburg1

 

 

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halloRV

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