Zur Diskussion um die Verpachtung des Kurhauses an einen türkischen Geschäftsmann
Bad Wurzach (Leserbrief) - Kann dieser Herr Karaismailoglu auch innovative Gastronomie? Als multifunktionales Zentrum des Gastes ("Ankara-Center" oder so) vielleicht? Dieser Geschäftsmann liebt ja – wie man weiß – große Worte. Zum Beispiel :
- für pompöse Hochzeiten mit Musik und Auto-Hup-Konzerten
- mit Shisha-Bar und Dönerbude XXL
- mit integrierter Außenfiliale des heimatlichen Konsulats zur Pflege der Obrigkeitsnähe
- neben einem Mode-Outlet für feminine Traditionskleidung und Beauty-Farm mit Barbershop
- und einem Korso im großzügigen Außenbereich für die dynamischen jungen Autoposer
Platz genug böte das städtische Anwesen ja. So käme doch deutlich Leben in dieses Geisterhaus.
Aber im Ernst, von Hochstapelei sollte die Stadt Bad Wurzach nach einschlägigen Erfahrungen künftig verschont bleiben.
Ich schließe mich Jürgen Bimber an: "Gott (und bitte auch Allah) verschone das Kurhaus vor diesem Schicksal" und segne den Gemeinderat mit einer weisen Entscheidung.
Ich befürchte, der Schaden wäre größer als bisher ...
Erhard Hofrichter, Bad Wurzach

