Bad Wurzach - Bei dem erstmals ausgetragenen und von Arthur Häusle und den TSG Schützen organisierten 12 Stunden-Turnier zeigten vor allem die Luftgewehrschützen hervorragende Leistungen im Schützenhaus am Maxhof.
Insgesamt traten 8 Mannschaften á drei Schützen zu den jeweils vier Durchgängen an. Die Schützengilde Isny trat mit je einer Luftgewehr- und einer Luftpistolenmannschaft an. Zu den jeweils zwei Mannschaften der Gastgeber in den beiden Klassen und den Isnyer Schützen gesellte sich im Luftgewehrwettbewerb noch eine Mannschaft aus Giesen und bei den Luftpistolenmannschaften eine aus Haidgau.
Um den Wettbewerb spannender zu gestalten hatten Organisator Arthur Häusle und die TSG-Schützen als Modus eine Punktewertung entwickelt. In diese flossen neben der Summe der Ringerergebnisse auch das jeweils beste Blatt´l jedes Mannschaftsschützen ein.
Bei den Luftgewehrschützen übernahm die Erste Mannschaft des Gastgebers von Anfang an das Kommando, Jan Mennig (390R), Steffen Loritz (381R) und Catharina Westermayer (387R) legten gleich mit Superergebnissen in der Ringwertung den Grundstein für den Sieg, wobei Topschützin Westermayer mit ihrem Ergebnis von 387 R noch nicht zufrieden war. Sie steigerte sich von Durchgang zu Durchgang, schoss mit zweimal 392R aus und schaffte mit 1561R (von 1600 möglichen) den Einzelsieg in der Ringwertung.
Jan Mennig folgte ihr mit 1546 R. In die geschlossenen Formation der Wurzacher Topschützen konnte nur die Isnyerin Kathrin König eindringen, die mit 1536 Ringen den dritten Starter von Bad Wurzach 1, Steffen Loritz auf Platz vier verwies. Bester Schütze der SG Giesen war Stephan Kimpfler, der auf Platz fünf das Turnier in der Ringwertung beendete. Ihm folgte als Bester der zweiten Wurzacher Mannschaft Nachwuchsschütze Marcel Ego.
Bei den Luftpistolenschützen setzte Manfred Veser (Isny) mit 1436 R in der Ringwertung die Maßstäbe, gefolgt von seiner Mannschaftskameradin Alexandra Böck mit 1401 R. Bester Heimschütze war hier Edwin Lauber 1384R vor Arthur Häusle 1377R, Andre Loritz und Oskar Laub. Bester Haidgauer Schütze war Torsten Harr.
Die Blatt´l-Wertung ging an die Isnyerin Kathrin König, die einen 5,8 Teiler erzielte, gefolgt vom Bad Wurzacher Nachwuchs-Luftgewehrschützen Marcel Ego (9,2T). Die Top-Schützen der TSG lagen jedoch mit ihren Teilern Mennig (10,1T), Westermayer (19,3T) und Steffen Loritz (20,5T) nicht weit entfernt, sodass ihr Sieg nie in Gefahr war. Kerstin Vosseler erzielte das beste Blatt´l (29,0T) für die SG Giesen, gefolgt von ihrem Mannschaftskollegen Stephan Kimpfler (32,8T). Bester Luftpistolenschütze war hier Arthur Häusle mit einem 41,0 T vor Andre Loritz mit einem 71,1T und Herbert Heumos aus Isny mit einem 74,1T.
Eine Punktlandung schaffte Marcel Ego in der Wertung: „Wer kommt dem 222,2 Teiler am nächsten?“ Mit exakt einem 222,2 Teiler gewann er diesen Sonderpreis vor Steffen Loritz, Catharina Westermayer und Stephan Kimpfler.
Dank einer souveränen Leistung aller drei Schützen gewann die Mannschaft TSG 1(Catharina Westermayer, Jan Mennig und Steffen Loritz) mit 559,4 Punkten souverän die Mannschaftswertung Luftgewehr vor der Mannschaft von Giesen (1318,5) wobei diese gegenüber Isny (1464,2) nur knapp die Oberhand behielt.
Viel Erfahrung sammelte die Mannschaft TSG 2 (mit den Nachwuchsschützen Marlon Diesch und Marcel Ego, unterstützt von Routinier Franz Loritz) als viertplatzierte Mannschaft.
Die Mannschaftswertung bei der Luftpistole ging knapp an die Mannschaft TSG 1, Mit 3531,4 Punkten lagen Andre Loritz, Arthur Häusle und Oskar Laub nur dank der besseren Blatt´l um 338,4 Punkte vor Isny mit Alexandra Böck, Herbert Heumos und Manfred Veser. Auch im Kampf um Platz drei wurde es richtig knapp: Letztlich schafften es Edwin Lauber, Tobias Müller und Heike Sauter (TSG 2) dank einer konstanteren Leistung in der Blatt´l-Wertung mit gerade einmal 177,2 Punkten Vorsprung die Oberhand gegen Haidgau mit Torsten Harr, Michael Cosmici und Ulrich Gresser zu behalten.
Für reichlich Spannung war also in diesen 12 Stunden gesorgt, sowohl im Schießraum an den elektronischen Ständen, als auch im Gastraum vor dem großen Monitor, auf dem in Echtzeit die Ergebnisse aller gerade im Einsatz befindlichen Schützen angezeigt wurden. Großes Lob erntete der Wurzacher Oberschützenmeister Robert Kasper und seine Helfer bei der Siegerehrung für die perfekte Rundumversorgung mit Essen und Trinken, aber auch insgesamt für die Organisation während dieser langen Zeit.
Bericht und Bilder Uli Gresser

