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Bad Wurzach - Bislang sind dank des guten Herbstwetters Einsätze im Winterdienst noch ausgeblieben. „In den letzten Wochen gab es dennoch bereits zahlreiche Vorbereitungsarbeiten, um gut für einen möglichen Wintereinbruch vorbereitet zu sein“, berichtet Baubetriebshofsleiter Dirk Fietkau.

 

Erkennbar sei dies beispielsweise an den Schneefangzäunen auf offenen Flächen oder an den zahlreichen roten Schneepfählen entlang von Nebenstrecken. Knapp drei Kilometer an Zäunen und rund 13.000 Pfosten seien wieder angebracht worden, um Verwehungen zu vermeiden bzw. die Wegstrecken bei Bedarf überhaupt noch nachvollziehen zu können. „Ohne die roten Schneepfähle wäre ein Räumen der Nebenstrecken gerade bei starken Schneefällen nicht mehr möglich, da dann die Fahrbahn nicht mehr sichtbar ist“. Daneben habe sich das Team auch mit Streugut, Fahrzeugen und Einsatzplänen für den Bedarfsfall bereits gut vorbereitet.

Ziel des Räumdienstes sei immer, bereits bis zum Einsetzen des morgendlichen Berufsverkehrs für ordentliche Fahrverhältnisse zu sorgen, so Fietkau weiter. „Wir bitten aber um Verständnis, dass wir gerade bei starken und anhaltenden Schneefällen nicht überall sofort im Einsatz sein können. Hier haben zunächst Straßenabschnitte Priorität, die besonders verkehrswichtig und gefährlich sind“.

An solchen Tagen sei insbesondere nicht hilfreich, sofort „noch nicht geräumte Bereiche“ zu melden bzw. zu monieren. Vielmehr freue sich der Betriebshofsleiter, wenn Bürgerinnen und Bürger mitdenken und die Arbeit des Räumdienstes unterstützen. „Bei angekündigtem Schneefall sollten beispielsweise Fahrzeuge nicht unnötig im Straßenraum abgestellt werden. Dies erschwert sonst die Räumung gerade in engeren Straßen teilweise erheblich. Im schlimmsten Fall muss der Schneepflug sogar umkehren, um Schäden an geparkten Fahrzeugen zu vermeiden“.

Bürgermeisterin Alexandra Scherer zeigt sich froh über die Leistungen des Bauhofs und aller Helfer. „Mit den zusätzlichen Bereitschaftszeiten und Einsätzen insbesondere in schneereichen Wintern müssen Fahrer und Helfer häufig an Ihre Leistungsgrenzen gehen. Wir dürfen sehr dankbar sein, dass wir hier ein so engagiertes Team im Winterdienst haben!“ Gleichzeitig appelliert sich an die Mithilfe der Bürgerschaft und erinnert nochmals an die Räum- und Streupflicht von Anliegern an Gehwegen und freien öffentlichen Flächen. „Am Winterdienst müssen sich alle beteiligen, damit wir sichere Wege haben und alle von geräumten Straßen und Gehwegen profitieren können.“

 

Pressemitteilung Stadt Bad Wurzach

 

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halloRV

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