Haidgau - Ein etwas „anderes“ Vereinjahr geht zu Ende, die Haidgauer Narrenzunft Chadaloh e.V. 1975 zog ihre Bilanz: Am Samstag, 12.11.2022, fand im Foyer der Turn- und Festhalle Haidgau die Generalversammlung der Haidgauer Narrenzunft Chadaloh e.V. 1975 statt.
Um 20:12 Uhr und vor stattlichen 60 anwesenden Mitgliedern des Vereins eröffnete Vorstand und Zunftmeister Daniel Wassner freudig die Versammlung, besonders begrüßte er Ortsvorsteherin Ernestina Frick und die Ehrenmitglieder sowie den anwesenden Ehrenzunftmeister Franz Ritscher.
Nach einer Schweigeminute für das jüngst verstorbene Ehrenmitglied Erika Karg und das langjährige Mitglied Franz Bohner startete Wassner mit seinem Bericht, in dem er das vergangene Vereinsjahr umriss. Die Organisation der Fasnet 2022 verglich er mit einer „Wundertüte“ angesichts der wiederholt auferlegten Coronamaßnahmen. Dennoch gab es auch in 2022 laut Wassner närrische „Lichtblicke“. Hier dankte er allen, die geholfen hatten, der Fasnet trotz Verboten auf andere Art und Weise Leben einzuhauchen.
Nach seiner Übersicht auf die Veranstaltungen während des Jahres 2022 und einem kurzen Ausblick auf Kommendes reichte er das Wort an Kassierer Holger Etz weiter. Dieser verlas anfangs den aktuellen Stand der Mitglieder und vor allem einen von den Gegebenheiten in 2022 geprägten, detaillierten Kassenbericht. Die einwandfreie Führung der Vereinskasse bestätigten die Kassenprüferinnen Sieglinde Bachmann und Marina Moser.
Mit einer Anekdote aus dem Alltag einer Schriftführerin belebte Iris Kohler anschließend den Bericht aus der Schreibstube der Zunft. Hierbei betonte sie, mit welcher Freude sie nach der 2-jährigen Zwangspause wieder den Kontakt zu den Zünften aufnehme, um endlich wieder zum Narrensprung nach Haidgau einladen zu dürfen.
Daraufhin trug die erst im letzten Jahr gewählte Maskenwärtin Rebecca Karkos ihren Bericht vor, der in gleichem Maße geprägt war von der Vorfreude wieder als Narren gemeinsam „aufd Gass zu gehen“ und das Häs in Ehren zu tragen. Hierbei erinnerte sie standesgemäß an das Einhalten der Häsordnung, besonders nach der 2jährigen „Zwangspause“.
In Vertretung des erkrankten Chronisten Christian Demmel übernahm Jasmin Zupfer den Vortrag der Vereinschronik, der wie immer Erinnerungen aufleben lies, auch und gerade in diesem Jahr. Zunftmeister Wassner erwähnte bei seinem Dank mit Stolz, dass die Narrenzunft Chadaloh Haidgau eine lückenlose Vereinschronik seit der Gründung im Jahr 1975 führt.
Die verschiedensten Einfälle der (Vorstands-) Mitglieder, ein Brauchtum wie die Fasnet auch unter den 2022 gegebenen Einschränkungen lebendig zu erhalten, beschrieb Ortsvorsteherin Ernestina Frick mit folgendem Zitat sehr treffend: „In der Beschränkung findet der Kreative sein weites Feld“. Mit anerkennenden Worten des Dankes nahm sie schließlich die Entlastung der Vorstandschaft vor. Diese wurde von der Versammlung einstimmig erteilt.
Die daraufhin zu wählenden Ämter blieben besetzt wie bisher. Einstimmig wiedergewählt wurden Vizezunftmeister Peter Rösch, Kassierer Holger Etz, Maskenwärtin Rebecca Karkos, der 1. Beisitzer Fabian Vogt und ebenso der 2. Beisitzer Tobias Maucher. Nach deren Zustimmung wurden die Kassenprüferinnen Sieglinde Bachmann und Marina Moser erneut zu solchen bestimmt.
Zum Abschluss verkündete Zunftmeister Wassner den Narrenfahrplan für 2023 und erklärte die Generalversammlung des Jahres 2023 um 21:55 Uhr für beendet. Den Ausklang bildete ein fröhliches, gemütliches Beisammensein,- endlich wieder! Wieso? – Awaa!
Und zum Vormerken: Fasnetsauftakt „Kuhschwanzlüften“ am 06. Januar & Großer Narrensprung in Haidgau am 11. Februar 2023

Gez. Kohler, Zunftschreiberin, 20.11.2022

