DBSZ DBSZ BadWurzach 1200v01

Eintürnen - Kommandant Alfons Riether, Gruppenführerin Patricia Leiprecht und Gruppenführer Gerd Leiprecht, das Führungsteam der Feuerwehrabteilung Eintürnen probte mit ihren Feuerwehrmännern vor zahlreichen Zuschauern den Ernstfall, nach einem Szenario, das ihnen Jochen Neubauer von der Feuerwehr Bad Wurzach Stadt entworfen hatte.

Das Übungsszenario ging praktisch von zwei unterschiedlichen Unfallstellen aus: Beim Einbiegen auf die Verkehrsstraße übersieht ein Traktorfahrer einen PKW. Dieser wird durch den Zusammenstoß so abgewiesen, dass er auf der Hauptstraße einen Radfahrer erwischt, der dabei unter dem Auto eingeklemmt wird. Der Traktor fährt nicht mehr steuerbar in eine Scheune, wobei der Motor und die Scheune Feuer fangen.

Als externer Beobachter begutachtete Frank Weishaupt, stellvertretender Kommandant der Bad Wurzacher Gesamtfeuerwehr die Leistungen der Eintürner Wehr.
Gruppenführerin Patricia Leiprecht lotste die erste Gruppe, die mit dem Einsatzfahrzeug anrückte nach einer ersten Lagebegutachtung zu der Verletzten Person, um sie unter dem Fahrzeug hervorzuholen und dem Rettungsdienst zu übergeben, während die andere Gruppe unter Gerd Leiprecht und Alfons Riether die Schlauchleitungen zum Löschangriff auf das brennende Gebäude zu legen.
Zwei mit Atemschutzgerät ausgerüstete Feuerwehrkameraden erkundeten im Gebäude die Lage, ob sich eventuell Personen darin befanden.

Unter den Zuschauern waren auch eine Feuerwehrfrau und ein Feuerwehrmann aus Grenchen in der Schweiz. Mit der dortigen Feuerwehr verbindet die Eintürner eine schon viele Jahre dauernde Partnerschaft, nicht zuletzt auch durch die familiären Bande von Familie Leiprecht, stammt doch Gerds Frau Patricia von dort. Auch Ortsvorsteher Berthold Leupolz, brach extra früher von der Klausurtagung des Bad Wurzacher Gemeinderates auf, um bei der Hauptprobe „seiner“ Feuerwehr dabei zu sein.

Jochen Neubauer fand bei seiner Manöverkritik wenig Anlass für Kritik: „Sie haben den obersten Grundsatz: Menschenleben retten kommt vor Brand löschen sehr gut beherzigt und sich zuerst um die „verletzte“ Person gekümmert.“ Die Truppe habe souverän Punkt für Punkt der Liste abgearbeitet, zumal das Szenario erstmals nur den Gruppenführern bekannt gewesen war, die ihn als Externen darum gebeten hatten, dies für sie zu entwerfen.

Bei der Nachbesprechung durfte der Werbeblock natürlich nicht fehlen: Dass es bei der Jugendfeuerwehr viel Spaß mache mitzumachen, konnten die Kinder und Jugendlichen sich von einem im typischen Blau-orangenen Outfit angetretenen Jugendfeuerwehrler erklären lassen. Viel Spaß hatten dann auch die „Großen“ bei der anschließenden „Hauptprobenparty“.

 

 

Bericht und Bilder Uli Gresser

 

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halloRV

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