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Seibranz - Der Gemeinderat fasste den Baubeschluss und stellte einen Förderantrag beim Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“

 

Stadtbaumeisterin Kathleen Kreutzer stellte die aktuelle Planung vor. Diese sieht den kompletten Neuaufbau der Bühne vor sowie eine energetische Sanierung der Außenfassade.

Die Kostenschätzung liegt derzeit bei 3,8 Mio. €. Förderanträge im ELR-Programm sowie dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ werden – die Zustimmung des Gemeinderates vorausgesetzt – sofort gestellt. Der Zeitplan sieht den Bauantrag für Ende 2022 vor, im Frühjahr soll die Bauvorplanung präsentiert werden, im Sommer dann die Ausschreibungen und im Oktober 2023 der Baubeginn erfolgen. Die Inbetriebnahme der sanierten Halle ist für September 2025 vorgesehen.

Im Detail wird die neue Verteilerküche u.a. aus Brandschutzgründen vom Getränkeausschank getrennt, sie bekommt dafür einen rückwärtigen Zugang. Ortsvorsteherin Petra Greiner freute sich über die Realisierung des Projektes. Die Küchenthematik sei Gegenstand vieler Diskussionen gewesen, aber man habe eine Einigung erzielt.

Franz Josef Maier fragte, warum bei einer solch großen Investition keine Kochküche eingebaut werde. Die Stadtbaumeisterin antwortete ihm, diese zusätzliche Investition mache bei 10-15 Veranstaltungen im Jahr (Stand: 2019) keinen Sinn. Und die Bürgermeisterin ergänzte: „Es wird doch z.B. bei Hochzeiten kaum noch selbst gekocht, meist wird ein Caterer engagiert.“

Thorsten Rast fragte, ob das „Gespenst“ Ganztagesschule nicht auch in Seibranz drohe, wobei dann eine Küche benötigt werde. Eine Essensküche gebe es im Schulhaus ja bereits, antwortete ihm die Ortsvorsteherin. Monika Ritscher sprach die Nutzung des vorgesehenen Mehrzweckraumes an.

Dieser werde bei Versammlungen von Vereinen und z.B. bei Elternsprechtagen benötigt, meinte Petra Greiner dazu. Ewald Bodenmüller fragte ob und was mit dem Keller der Halle passiere. Wolfgang Jäger erklärte, dass dort der SV Seibranz bereits vor rund 30 Jahren Umkleidekabinen, Duschen sowie ein Vereinsheim eingebaut habe.

 

Die Abstimmung erfolgte einstimmig.

 

Bericht und Bild Ulrich Gresser

 

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halloRV

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