Bad Wurzach - Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt. Als Sofortmaßnahme wird bei der Straßenbeleuchtung die Nachtabschaltung auf 22.00 Uhr vorverlegt und dauert dann bis 6.00 Uhr. Langfristig wird die Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet, in 2023 ist dafür für den Innenstadtbereich bereits ein Budget im Haushalt eingeplant. Es werden nur zwei städtische Weihnachtsbäume beleuchtet.
Es werden in der Weihnachtszeit nur zwei städtische beleuchtete Weihnachtsbäume geben, die mit LED-Lichterketten geschmückt werden sollen.
Die Heizungsanlagen in städtischen Gebäuden sollen – sofern technisch möglich – nachts abgesenkt werden. Die Raumtemperaturen sollen je nach Nutzungsart abgesenkt werden, nicht dauerhaft genutzte Räume nicht mehr beheizt werden, auf die Warmwasserversorgung in Sanitäranlagen und Handwaschbecken verzichtet werden. Ein Verzicht auf Beleuchtung städtischer Gebäude ist ebenso vorgesehen wie eine Strategie für die Installation von PV-Anlagen auf städtischen Dächern. Großen Wert legt die Verwaltung auch auf die Sensibilisierung der Mitarbeiter
Ebenfalls will die Stadt längerfristig die PKW-Fahrzeugflotte auf E-Mobilität umstellen.
Hier hakte Bernhard Schad ein: „Ich bin mir nicht so sicher, ob das der richtige Weg ist, “ sagte er. Kreutzer relativierte daraufhin ihre Aussage: Dies solle kontinuierlich erfolgen, man wisse ja nicht, in welche Richtung die Entwicklung dabei gehe.
Franz Josef Maier monierte, dass auch vorgesehen sei, die Umkleideräume in den Hallen nicht zu heizen: „Das macht doch im Winter keinen Sinn.“
Karl-Heinz Buschle verwies auf die Vorbildfunktion der Stadt und bat darum, auch die Beleuchtung auf dem Kurhausparkplatz auf den Prüfstand zu stellen.
Die Haidgauer Ortsvorsteherin Ernestina Frick gingen viele Maßnahmen, z.B. 16 Grad bei sportlichen Aktivitäten, zu weit. Scherer verwies darauf, dass dies eine Vorgabe des Bundes sei: „Die müssen wir einhalten.“
Der Ausschuss stimmte den vorgeschlagenen Maßnahmen bei einer Gegenstimme von Franz Josef Maier zu.
Bericht Uli Gresser

