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Bad Wurzach - Der Gesund- und Aktivtag mit dem FeelMoor-Aktivprogramm bot neben den geöffneten Geschäften für die zahlreichen Besucher auch viele Möglichkeit selbst aktiv tätig zu werden. Ergänzt durch Vorträge im Sitzungssaal von Maria Rosengarten zu Gesundheitsthemen, die in ihrer Bandbreite von der Darmflora bis zur Heilwirkung des „schwarzen Goldes“ durch den Chefarzt des feelMoor-Gesundheitsresorts reichten.

 

Gleich nebenan auf dem Klosterplatz lockte der Bauernmarkt, wo sich die Besucher u.a. bei Oli´s Käseallerleyh, bei der Metzgerei Seif, dem Allgäuer Genussbäcker, beim Backhäusle Seibranz, Seekind Coffee & more, der Pfanne der Käse-Alm oder Constantindrinks mit lukullischen Spezialitäten eindecken konnten.

Schon ab dem frühen Morgen bot der letztmals in der Breite aufgebaute Flohmarkt die Gelegenheit, sich einen Vorgeschmack auf die am Nachmittag offenen Geschäfte zu holen. Auf dem Klosterplatz gab es auch Non-Food Stände: Geschenke und Holzwaren von Walter Häusle und mit Keramik und Genähtem war MachArt vertreten, während die Familie Gütler von der Stelzenmühle über gesunde Ernährung mit Mehl und Korn informierte.

Auch das FeelMoor Resort beteiligte sich aktiv an dem Programm des Aktiv- und Gesundheitstages: Zum einen mit einem Stand auf dem Klosterplatz, aber auch mit einem „Tag der offenen Tür“ im Kurhotel, zudem sogar alle halbe Stunde ein Shuttle-Bus die Interessierten vom Kurhaus-Parkplatz zum Hotel hochbrachte, wo eine Quizrallye mit vielen Preisen wartete.

Doch der Weg dorthin war nicht einfach: Der Chef des Naturschutzzentrum, Dr. Siegfried Roth, selbst führte durch die Moor Extrem Ausstellung, während Gisela Rothenhäusler eine Führung durch die Ausstellung „Kunst hinter Stacheldraht“ anbot.

Klosterplatz und Maria Rosengarten waren auch das musikalische Zentrum des Aktivtages: Schulsozialarbeiter Edmund Butscher spielte auf dem Klosterplatz mit „Halb so Schlimm“ viele Pop-Klassiker, während Mirjana Schuster vor der Stadtbücherei mit ihrer Harfenmusik den Gusto der Klassik-Freunde bediente.
Wilder ging es da schon unten auf dem Klosterplatz zu, als beim Stand von FeelMoor ein Zumba-Flashmob die Besucher erfolgreich zum Mitmachen aufforderte.

Wer wollte konnte bei Minigolfplatz auf dem Petanqueplatz in die Sportvariante von Boule hineinschnuppern. Die Sportgemeinschaft Petanque bot dafür eine kostenlose Spieleinführung.

Wer eine kleine Pause vom Sonntagsshopping brauchte hatte in diesem Jahr einige Möglichkeiten für eine kleine Stärkung. Neben den schon genannten Foodtrucks auf dem Klosterplatz den geöffneten Cafe´s gab es beim Flohmarkt und am Rathaus wieder Stände mit der „Fest-Roten“. Die Landfrauen konnten in der Herrenstraße wieder ihren sehr beliebten Kaffee- und Kuchenverkauf anbieten. Wie gut diese den Leuten mundeten zeigt das Beispiel eines Ortsvorstehers einer Wurzacher Teilgemeinde: Vor sich noch ein halbes Stück Torte, traute er sich erst auf gutes Zureden hin, seinen Platz zu verlassen, um als Kavalier seiner Frau den leeren Kaffeebecher wiederauffüllen zu lassen...

Einen Waffelverkauf und eine kleine Glücksrad-Tombola bot der Jugendgemeinderat, der sich mit einem Stand am Stadtbrunnen präsentierte, um seine Ideen vorzustellen. Ihm gegenüber zeigte die Baufirma Dangel einen kleinen Auszug ihres Fuhrparkes. Angesichts der dort ausgestellten mobilen Hebebühnen ärgerte sich Monika Westermayer: Es wäre eine große Gelegenheit gewesen – sozusagen eine Win-Win-Situation – denn mit einem kleinen Spektakel hätten die Zeiger der Rathausuhr wieder an dem seit Monaten verwaisten Rathaustürmchen angebracht werden können. Denn das Uhrwerk selbst ist seit zwei Wochen wieder einsatzbereit. Leider war ihr die Idee aber erst angesichts der (allerdings wohl etwas zu kleinen) ausgestellten Hebebühne an diesem Morgen gekommen...

Kurz nach 13 Uhr war es dann soweit: Die Straßen und Geschäfte füllten sich rasch mit Besuchern, nachdem es ab 12 Uhr noch verhalten angelaufen war. Das Gros der Geschäftsinhaber zeigte sich dann auch am Ende der Öffnungszeit dieses Gesund- und Aktivtages sehr zufrieden, hatte das Wetter ihnen auch ein wenig in die Karten gespielt: Trocken und leicht bewölkt und ein frischer Wind sorgte für eine gute Besucherfrequenz in den Geschäften.

 

Bericht und Bilder Ulrich Gresser

 

 

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halloRV

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