Bad Wurzach - Im Jahre 2016 wurde anl. der Neugestaltung des Klosterplatzes auch die Frage der Verbesserung der Zugänglichkeit der Stadtpfarrkirche diskutiert. Der Kirchengemeinderat beauftragte die Kirchenpflege in Abstimmung mit dem Bischöflichen Ordinariat und dem Denkmalamt Vorschläge zur Verbesserung der Eingangssituation zu erarbeiten.
Der Zugang über den Seiteneingang war nur über eine steile Holzrampe möglich, die mit einem Rollstuhl ohne fremde Hilfe nicht befahren werden konnte.
2018 wurden dann von den Architekten erste Vorschläge vorgestellt. Der Kirchengemeinderat St. Verena begleitete sorgfältig und engagiert die Planung und deren Umsetzung.
In langwierigen Abstimmungsgesprächen mit dem Landesdenk-malamt und dem Bischöflichen Ordinariat einigten sich die Beteiligten auf die denkmalverträglichste Lösung, die eine Rampe mit automatischen Türöffnern und den Erhalt der Türen im Windfang ermöglichten.
Leider führten diese erheblichen Eingriffe in die Eingangssituation zu einer deutlichen Kostensteigerung. Da eine Bezuschussung nicht erfolgte, müssen die Kosten in Höhe von rd. 60.000 Euro aus Eigenmitteln der Gemeinde und Spenden finanziert werden. Die Kirchengemeinde ist deshalb für jede Unterstützung dankbar.
Im Februar 2022 konnte dann mit den Arbeiten begonnen werden.
Die Kirchengemeinde bedankt sich bei den beteiligten Firmen Joser, Reiser, Weiß, Allgaier, Engst und Mohr für ihre hochwertige Arbeit.
Besonderer Dank gebührt den Architekten Welte und Stampfer die sich für eine denkmalgerechte Lösung eingesetzt haben.
Die Verantwortlichen sind froh, dass es durch die gründliche Vorbereitung und die aufwendige Planung eine denkmalverträgliche Lösung gefunden werden konnte. Dadurch wird der Zugang zur Stadtpfarrkirche erheblich erleichtert und rechtfertigt den erheblichen Aufwand.
Am Sonntag, 2. Oktober wird der barrierefreie Zugang im Anschluss an den 10.30-Uhr-Gottesdienst offiziell eingeweiht.
Bericht und Bilder Uli Gresser

