Bad Wurzach - Die HGV- Vorsitzende Christiane Vincon-Westermayer und ihr Vorstandskollege Klaus Michelberger haben über das 43. Bad Wurzacher Stadtfest, dem ersten nach zweijähriger Pause, ein sehr positives Fazit gezogen.
„Die viele Arbeit im Vorfeld hat sich gelohnt.“ Darin sind sich Westermayer und Michelberger einig. „Für uns war das ein klarer Schritt zurück in die Normalität.“
Seit April/Mai also seit es sich abzeichnete, dass das Stadtfest wieder durchgeführt werden kann, gab es viel zu tun.
Sehr positiv fanden sie auch, dass alle Vereine sofort bereit waren mitzumachen, beileibe keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit, wo es immer schwieriger wird, genügend Helfer für diese – mit Aufbau – drei Tage zu finden. „Denn uns ist klar, dass die Vereine sehr wichtige Säulen unseres Festes sind. Und das Fest zeigt doch, wie groß der Zusammenhalt bei uns ist.“
Dass die zwei Tage so entspannt abgelaufen sind hat der HGV auch Karl Mayer zu verdanken. „Er ist der wichtigste Mann, der alles organisiert und im Griff hat.“ Die beiden Vorstände würdigen aber auch hervorragende Vorarbeit des Bauhofes und des Ordnungsamtes.
„Alle waren gut drauf und sehr entspannt, während der zwei Tage.“ Ähnlich locker und ruhig war auch für die beauftragte Security-Firma die Nacht und die beiden Tage. „Einzig das etwas unsichere Wetter am Samstagmorgen war ein kleiner Wermutstropfen beim Kinderflohmarkt.“ Auch der leichte Regen am Samstagnachmittag störte die Besucher nicht im geringsten. Dafür lockte der Sonntag – wie schon der Samstagabend – mit seinem idealem Fest-Wetter wieder sehr viele Gäste an. „Das Geheimnis unseres Wetterglückes wird aber nicht verraten,“ lachen die beiden unisono.
Die Gründe, warum das Fest so gut besucht war, sieht Klaus Michelberger in der Konstanz: „Immer am gleichen Termin, die Musik endet um Mitternacht, der Ausschank eine Stunde später. Und natürlich die familiäre Atmosphäre: Man trifft immer jemanden, den man schon lange nicht mehr gesehen hat.“ Auch die Neuerungen, den Rummelplatz wieder am Postplatz zu platzieren und das Angebot eines Weinstandes seien sehr gut angekommen.
Apropos Musik: „In Summe war während der beiden Tage für jeden Musikgeschmack etwas dabei.“ Dafür ging ein besonderer Dank an Wolfgang Grösser, der – mit den Blasmusikern in der Region bestens vernetzt – auch kurzfristig improvisieren kann (wie mit der Bänkle´s Mugge), die besser zum Weißwurstfrühstück beim Fanfarenzug nicht hätte passen können.
„Den Bereich mit den Marktfieranten wollen wir auf jeden Fall ausbauen,“ blickt Klaus Michelberger schon mal in die Zukunft. Denn auch ihm sind die Lücken nicht entgangen, die beim Kinderflohmarkt wegen des für einen Flohmarkt ungeeigneten Wetters entstanden sind.
Bericht und Bild Ulrich Gresser

