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Bad Wurzach - Der Bürgerflohmarkt, den die Narrenzunft D´Riedmeckeler gemeinsam mit dem Sportfischerverein organisiert hatte, können die Veranstalter durchaus als Erfolg verbuchen, auch wenn es auf dem Weg von der Schulstraße bis zur Herrenstraße die eine oder andere Lücke gab.

Gisela Brodd, Gemeinderätin und Mitinitiatorin des Bürgerflohmarktes, welche die Idee von Susanne Baur und den Bewohnern der Lebensräume für Jung und Alt aufgegriffen hatte, ging mit gutem Beispiel voran und hatte selbst einen großen Standplatz gemietet, um Überflüssiges aus ihren Schränken und vom Dachboden los zu werden. Denn darum ging es ja bei diesem Flohmarkt: Professionelle Verkäufer waren unerwünscht, es ging wirklich darum, mit Sachen zu handeln, für die man zu Hause keine Verwendung mehr hatte.

„Es war bis in den Nachmittag hinein immer etwas los, alle die einen Stand hatten waren sehr zufrieden. Und viele, die zum Kaufen und Schauen gekommen waren, wollen beim nächsten Mal wiederkommen oder auch selbst mitmachen, “ zog sie am Abend ein positives Fazit. Bereits am Morgen hatte sie beste Laune:„Es ist Leben in der Stadt,“ sagte sie angesichts einer autofreien Markt- und Schlossstraße, aber vielen Fußgängern, die sich wirklich etwas gönnten.

Ebenfalls eine positive Bilanz zogen die Narren und Sportfischer, die am Stadtbrunnen für Essen und Trinken sorgten. Erst später am Nachmittag, als die Hitze eher zum Baden oder zur Siesta einlud, wurde es ruhiger, aber weil das Ende des Flohmarkts eh auf 16.00 Uhr terminiert war, (auch um dem Bauhof genügend Zeit für den Abbau der Hütten zu geben, denn am Abend fand dann – erstmals seit drei Jahren wieder – noch das traditionelle Serenadenkonzert mit dem Sternmarsch der Wurzacher Musikkapellen, schlug das nicht mehr sehr negativ zu Buche.

Musikalisch war es am Vormittag schon losgegangen: Die Jugendmusikschule präsentierte sich mit zwei gutbesuchten Schnuppereinheiten und der Instrumentenvorstellung bei ihrem Tag der offenen Tür. Gut 150 Besucher zählte Petra Springer, die Leiterin der JMS und auch sie zeigte sich am Ende des Vormittags beim kleinen Standkonzert mit der Jugendkapelle sehr zufrieden. Natürlich sorgte auch das tolle Wetter für die gute Laune, die ein solches Event natürlich auch braucht, um eine runde Sache zu werden.

Brodd und die beiden Nehers, die Vorstände der beiden wirtenden Vereine, sind sich ziemlich sicher, dass dieser Flohmarkt nicht der letzte seiner Art bleiben wird.

 

Bericht und Bilder Ulrich Gresser

 

 

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halloRV

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