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Reute-Gaisbeuren - Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause konnte der Fördervereien Durlesbachbähnle am Sonntag, den 27.3.2022, endlich wieder seinen Frühlings- und Ostermarkt durchführen. Und es war ein voller Erfolg. Über 30 Aussteller kamen auf Einladung des Fördervereins in die Reutener Durlesbachhalle.

Fröhliche Gesichter, wohin man schaute. Die Sonne schien durch die großen Fensterfronten in die Halle und sorgte für eine freundliche Stimmung.

„ 33 Aussteller haben sich zum Oster- und Frühlingsmarkt angemeldet“ berichtet Karsten Arndt, erster Vorsitzender des Fördervereins, „in den früheren Jahren waren es immer zwischen vierzig und fünfzig Aussteller. Trotzdem, wir sind mit der Nachfrage nach den zwei Corona bedingten Ausfalljahren mit der Resonanz sehr zufrieden. Und auch die Aussteller zeigen sich mit dem Besucherzuspruch sehr zufrieden“ Viele Aussteller gehörten zum alten Stamm.

„Die Aussteller kommen hauptsächlich aus den Kreisen Ravensburg und Bodensee. Im Vorfeld des Marktes werden die potenziellen Aussteller durch den Förderverein angeschrieben und können sich um Ausstellungsflächen bewerben.“

Ausgestellt und zum Kauf angeboten wurde traditionell nur handwerklich Hergestelltes. Und hier gab es für die Besucher eine Menge zu entdecken. Gestricktes und Gehäkeltes am Stand des Katholischen Frauenbundes, daneben aufgetürmt selbst eingekochtes „Gselz“.

Ostereier in allen Farben und Größen. Von traditionell eingefärbt, aus Silberdraht geformt, mit Hütchen und lächelnden Gesichter verziert und ausgefüllt mit filigraner, christlicher Symbolik. Erstaunlich, was man mit Eiern alles anstellen kann.

Daneben der Osterhase aus Holz mit zwei Fläschchen Weinbrand im Rucksack. Kein Geschenk für die Kleinen, eher was zum Schmunzeln für die großen Kinder.

Sachkundig wurden feine Strickwaren und Mützchen für die Kleinsten untersucht und befühlt. Bunte Kindergartentäschchen, schwebende Fische, lustige Holzfiguren und bestickte Namenshandtücher, künstlerische Keramik, „frostsicher gebrannt“, wie die Künstlerin versichert, niemals welkende künstliche Blumen, alles wartete auf Käufer.

Und nicht zu vergessen das Kuchenbuffett. Jede Menge selbstgebackene Kuchen und Torten warteten auf hungrige oder „glüstige“ Genießer, die sich an langen Tafeln im hinteren Ende der Halle gemütlich daran delektieren konnten.

Schön, dass nach zwei mageren Jahren wieder ein so prall gefüllter Markt in der Durlesbachhalle stattfinden konnte und dem Förderverein hoffentlich auch ein paar Euros in die Vereinskasse einbrachte. Und man freut sich seitens des Vereins, im Juni wieder den traditionellen Jazzfrühschoppen direkt an der Bähnlesstation in Durlesbach auszurichten.

Erwin Linder

 

 

 

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halloRV

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