Molpertshaus - Nach dem letztjährigen riesigen Zuspruch beim 1. Dorfflohmarkt in Molpertshaus gelang den drei verantwortlichen Organisatorinnen Christine Blattner (Ideengeberin), Deniese Gnannt und Jasmin Geisler beim 2. Dorflohmarkt, jetzt am Sonntag (15. August), noch eine Steigerung. Denn sie schafften es, noch weitere Haus- und Hofbesitzer zum Mitmachen zu bewegen.
Waren es vergangenes Jahr fünfundvierzig Flohmarkstände, so durften sich die Initiatorinnen jetzt über mehr als siebzig freuen. Eine Anbieterin erklärte: „Molpertshaus ist geprägt durch vorbildlichen Zusammenhalt, deshalb machen auch so viele mit“. Der Wolfegger Ortsteil Molpertshaus mit seinen knapp 300 Einwohnern war an diesem Sonntag wieder Ziel von unzähligen Menschen aus der ganzen Region.
Der Besucherandrang aus der ganzen Region war überwältigend. Gekommen waren neben den Autonutzern auch viele Radfahrer und zahlreiche Familien mit Kindern.
Das Wetter spielte mit. Bei den hochsommerlichen Temperaturen waren die Schatten spendenden Großschirme, Bäume und Unterstände besonders gefragt. Schon am Sonntagvormittag kurz nach 10.00 Uhr waren sämtliche Parkplätze in der Dorfmitte voll belegt und so bildeten sich lange Autoschlangen beiderseits der Zufahrtsstraßen nach Molpertshaus.
Im ganzen Ort entdeckte man bunte Schirme, die als Wegweiser zu den Flohmarktständen dienten. Überall waren Schilder mit den A H A-Verhaltensregeln bezüglich der Corona-Pandemie angebracht worden.
Das Angebot an den Ständen war noch breiter gefächert als letztes Jahr. Vor allem Kinderspielwaren und Kleidungstücken gab es in Hülle und Fülle. Schnäppchen aller Art konnten getätigt werden so bei Antiquitäten, Basteleien, Bildern, Büchern, Elektroartikeln, Haushaltsgeräten, Kunst- und Schmuckgegenständen, Pflanzen, Blumen, Gartenartikeln, ja sogar Skiausrüstungen.
Kinder aus Molpertshaus hatten Stühle bunt bemalt, die zum Kauf angeboten wurden. Der Erlös dieser Aktion, die auch anderweitig Unterstützung fand, fließt an „NAOMI“ (Griechenland), eine Partnerorganisation des Diakonischen Werks Württemberg.
Örtliche Vereine sorgten für eine willkommene Bewirtung mit Kaffee und Kuchen und Getränken.. Besonders gefragt war das Eisangebot. Reger Betrieb herrschte auch an der Grillstation des Gasthofs „Adler“.
Geöffnet waren beim 2. Dorfflohmarkt die Nähwerkstatt von Traudel Krausmüller, die „Quilteria“ von Marion Fischer - eine Quelle für modernes, textiles Gestalten - und das Atelier von Christine Blattner mit einer Vielzahl kunstvoll gestalteter Steinbotschaften. Das Aktionsangebot beim Atelier von Matthias Fink ergänzte die Vielfalt besonderer Angebote wie beispielsweise das Fenstertheater.
Molpertshaus zeigte sich einmal mehr als lebendige Dorfgemeinschaft und auch als Vorzeigedorf für Gastfreundschaft. Gut erkennbar war dies an den vielen aufgestellten Schildern mit der Grußbotschaft „ Herzlich Willkommen“.
Fototext: Rudi Martin






