BAD WALDSEE (ckr/ab) - Nach nur zwei Wochen der Öffnung Mitte März mussten die Jugendhäuser im Landkreis Ravensburg ihre Türen aufgrund der Pandemie wieder schließen – und damit natürlich auch das PRISMA in Bad Waldsee. Gespannt warten Mitarbeiter und Jugendliche nun auf den Tag, an dem das Jugendkulturhaus seine Türen wieder öffnen darf. Einige spannende und attraktive Angebote sind bereits geplant.
Das Team möchte schrittweise wieder feste Gruppen aufbauen – unter anderem einen Mädchentreff, einen Kidstreff und einen Jungentreff. Was möglich ist, hängt allerdings von den Corona-Infektionszahlen ab.
Solange die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis über 100 liegt, ist keine Kinder- und Jugendarbeit in Präsenz erlaubt. Liegt sie fünf Tage in Folge unter 100, dürfen sich 18 Personen im Freien und zwölf Personen als feste, geschlossene Gruppe im Innenbereich treffen.
Liegt der Inzidenzwert unter 50, dürfen sich im Freien 30 Personen treffen und im Innenbereich 18. Das Betreuungspersonal zählt dabei mit. Außerdem gelten verschiedene weitere Vorgaben zum Infektionsschutz. Momentan plant das Team auch Projekte wie eine Kooperation mit dem Jugendseelsorger David Bösl, „Micro Gardening“ im Rahmen von „Bad Waldsee blüht auf“ oder das Fußballprojekt „buntkicktgut“.
Alle hoffen, dass es bald damit losgehen kann. Weitere Themen auf der Agenda sind derzeit auch die schrittweise Renovierung des Hauses sowie der Aufbau von speziellen Jugendgruppen, etwa mit dem Schwerpunkt LSBTTiQ (Geschlechtervielfalt).
Während das PRISMA geschlossen ist, sind individuelle Beratungen und Begleitungen möglich – zum Beispiel in Form von „Walk and Talk“. Auch einige Online-Formate gehören zum derzeitigen Angebot.
Mehr Informationen gibt es auf dem Instagram Kanal prismabadwaldsee sowie auf:
www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-jugendhaeuser

