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Haisterkirch - Eine liebgewonnene Tradition, die sich in den letzten Jahren etabliert hat ist der Lichterweg, der in der Sylvesternacht mit vielen brennenden Kerzen von Haisterkirch oder von Haidgau zur Sebastianskapelle führt.

In diesem „ver-rückten“ Jahr, fällt auch der Lichterweg der Pandemie und der damit verbundenen Ausgangssperre zum Opfer. Die Kapelle im Wald, die für viele Menschen ein „Kraft-Ort“ ist, hat in den letzten Monaten an Bedeutung gewonnen. Viele Spaziergänger, viele Wallfahrer, viele Familien wählen die Kapelle als Ziel für eine Wanderung und kehren in der Kapelle ein.

Sie genießen die spirituelle Atmosphäre, setzten sich eine Zeit lang still in eine Bank, tragen ihre Sorgen, ihre Hoffnung, ihr Bitten und ihren Dank im Gebet vor Gott und schreiben sie in das ausgelegte Fürbitt-Buch. Es werden Kerzen entzündet, die dann in den Anliegen der Kapellenbesucher brennen und von der Vielzahl der Besucher Zeugnis geben.

Im Advent haben die LandFrauen Haisterkirch-Mittelurbach den Blick auch auf die vielen anderen Kapellen im Haistergau gelenkt. Alle Kapellen im Haistergau und die Sebastianskapelle in Mittelurbach wurden durch Mitglieder der LandFrauen adventlich gestaltet und es wurden Impulse für die Besucher hinterlegt. Die Kapellen waren abends immer bis ca. 19.00 Uhr geöffnet und beleuchtet.

Diese Initiative, die viele Menschen dankbar angenommen haben wird über den Jahreswechsel weitergeführt. Die LandFrauengruppe hat schöne Segenstexte und gute Wünsche für den Jahreswechsel für die Besucher ausgewählt und in den Kapellen bereitgelegt und lädt die Bevölkerung herzlich ein, die Kapellen zu besuchen. Auf diese Weise sollen die Pilger und Spaziergänger gut auf die einzelnen Kapellen verteilt und große Menschenansammlungen vermieden werden.

 

Bericht Gaby Spieler Bild von Rudi Martin

 

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halloRV

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