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Reute-Gaisbeuren - In einem wahren Offensivspektakel besiegte der SV Reute den bis dato verlustpunktfreien SV Ankenreute mit 6:4-Toren. Die Gäste kamen nach einem 1:5-Pausenrückstand noch einmal stark zurück, in der Nachspielzeit machte Reute den Sack jedoch endgültig zu.

 

Die zahlreichen Zuschauer am Reutener Durlesbach brauchten bei herrlichen äußeren Bedingungen ihr Kommen nicht zu bereuen, insgesamt zehn Treffer gab es im Verlauf der gut 90 Minuten im Duell der beiden gut in die Saison gestarteten Kontrahenten zu sehen. Dabei legte Gastgeber SV Reute los wie die Feuerwehr und führte nach zehn Spielminuten bereits mit 2:0. Torschütze war beide Male Lars Stöckler, der beim ersten Treffer von Janik Patent die Vorlage bekam.

Beim zweiten Tor setzte im Vorfeld Tobias Fink energisch nach, eroberte den Ball zurück und legte auf den SVR-Torjäger ab. Auch die Gäste deuteten ihre offensiven Qualitäten an, die Tore erzielte aber weiterhin das Team von Trainer Jens Rädel. Ein tolles Zuspiel von Timo Schüle nahm Tobias Fink gekonnt an und schob clever zum 3:0 ein. Rückkehrer Marc Lenuweit fasste sich wenig später ein Herz und zog wenige Meter nach der Mittellinie einfach mal ab, der Flatterball schlug aus rund 40 Meter Torentfernung über dem verdutzten Ankenreuter Keeper hinweg ein.

Spielführer Niklas Klawitter kam nach einer halben Stunde Spielzeit völlig frei vor dem Tor zum Abschluss, setzte den Ball aber vorbei. Auf der anderen Seite schaffte Luca Rief mit ganz feiner Einzelleistung den Anschlusstreffer zum 4:1. Doch Reute übernahm schnell selbst wieder die Initiative und Timo Schüle hatten den fünften Treffer auf dem Schlappen. Der fiel dann doch noch vor dem Pausenpfiff, als Janik Patent nach einem Pfostentreffer am schnellsten schaltete und den Ball mit viel Schnitt zum 5:1-Halbzeitstand im Gästetor unterbrachte.

 

Richtig angefressen kam Ankenreute aus der Pause zurück und der schnelle Mutasem Bellah Issa sorgte mit einem Pfostenkracher für den ersten Paukenschlag im zweiten Durchgang. Doch schon kurz darauf jubelte der Ankenreuter Anhang, Robin Braun verkürzte auf 5:2. Reute hatte jetzt den Faden verloren und ließ sich zu sehr unter Druck setzen, die eigenen Angriffe wurden nicht mehr konsequent zu Ende gefahren.

Nach gut einer Stunde Spielzeit entschied der gute Unparteiische auf Strafstoß für die Gäste, Luca Rief ließ sich das nicht entgehen und brachte Ankenreute endgültig ins Spiel zurück. Knapp zehn Minuten später kamen die Gäste sogar auf 5:4 heran, wieder war Luca Rief mit unwiderstehlichem Antritt erfolgreich. Noch war eine gute Viertelstunde zu spielen und es schien plötzlich wieder gar alles möglich.

Richtig gefährlich wurde Ankenreute nun aber nicht mehr, vielmehr verpassten Lars Stöckler und Miguel Epple die frühzeitige Entscheidung. So blieb die Spannung bis weit in die Nachspielzeit hinein erhalten, ehe Lars Stöckler einen von ihm selbst herausgeholten Freistoß zum 6:4-Endstand ins Tor zimmerte.

 


SV Reute II - SV Ankenreute II 5:0
Einen klaren und verdienten Heimsieg landete die Reutener Zweite im Heimspiel gegen den SV Ankenreute, der 5:0-Erfolg war zu keiner Zeit gefährdet und ging auch in dieser Höhe in Ordnung.

Zunächst tat sich die Reutener Zweite allerdings schwer und konnte die erste halbe Stunde das Potential noch nicht so recht abrufen. Mit einem Doppelschlag brachte René Sauter seine Farben dann innerhalb von nur drei Minuten mit zwei sehenswerten Freistoßtreffern in Front. Den ersten Freistoß versenkte er aus rund 25 Meter, beim zweiten Treffer war die Distanz noch etwas größer. Vier Minuten später war die Begegnung praktisch schon entschieden. Spielführer Jonas Schanne eroberte den Ball und drosch die Lederkugel einfach mal auf das Gästetor, der Ball zappelte zum 3:0-Pausenstand im Netz. Noch vor dem Pausenpfiff hätte Reute erhöhen können, doch Maximilian Heß und René Sauter vergaben gute Möglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel passierte zunächst nicht allzu viel, erst in der Schlussphase konnte Reute nochmals zwei Treffer zum 5:0-Endstand nachlegen. Fabian Harfmann passte super auf Jannik Emmendörfer, der überlegt ins lange Eck abschloss. Kurz vor Spielende setzte sich Julian Sugg energisch im Duell gegen den Torwart durch und passte im Fallen in die Mitte. Jannik Fischer musste den Ball nur noch ins leere Tor zum 5:0-Endstand schieben.

 

Bericht und Bilder Josef Lorinser

 

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halloRV

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