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Haisterkirch - Die sechzehn Haisterkircher Schulanfänger an der Abt-Hermann-Vogler-Schule wurden auch heuer wie gewohnt herzlichst empfangen von ihren Mitschülern und dem Lehrerinnen-Team. Aber in diesem Jahr gab es Änderungen aufgrund der Corona-Pandemie. Es galten deshalb besondere Regelungen.

 

Während in früheren Jahren der Pfarrgemeindesaal proppenvoll mit Eltern, Omas, Opas, Paten und weiteren Angehörigen war, durften dieses Mal nur Elternpaare in vorgeschriebenem Abstand dem Begrüßungsakt beiwohnen und dies an zwei Tagen (17. und 18 September) mit jeweils acht Erstklässlern.

 

Der Start an den beiden sonnigen Septembervormittagen war dennoch verheißungsvoll und gelungen. Die gesamte Schulgemeinschaft war trotz aller Corona-Beschränkungen auf irgendeine Weise beteiligt. Die Dritt- und Viertklässler und der Schulchor durften zwar nicht wie gewohnt mit einem netten Empfangsprogramm bei der Begrüßung mitwirken. Dafür bildeten diese älteren Mitschüler eine Spaliergemeinschaft mit Herzen in den Händen. Die ABC-Schützen marschierten dann im gebotenen Abstand an ihnen vorbei in den Pfarrgemeindesaal. Dort war alles für den Einschulungsgottesdienst und mit Programmbeiträgen der Zweitklässler, die zusammen mit den Erstklässlern in zwei Klassen eine Einheit bilden, perfekt vorbereitet worden

 

Pfarrer Wolfgang Bertl von der Evangelischen Kirchengemeinde gestaltete den Gottesdienst allein an beiden Tagen, denn Kerstin Ploil (kath. Religion), die in all den Jahren den lebendigen, kindgemäßen Gottesdienst mitgestaltet hatte, wechselte bekanntlich ihren Beruf.

 

Pfarrer Wolfgang Bertl hatte mit der Darstellung eines exemplarischen Evangeliums und dessen lebensnahe Deutung nicht nur die gespannt lauschenden Kinder sondern auch die Eltern davon überzeugen können, dass nur durch den starken Glauben an Gott und das Vertrauen auf Jesus unser Leben gelingen werde.

Zum Schluss des Gottesdienstes erbat Pfarrer Bertl den Segen Gottes für die Erstklässler und alle Mitmenschen. Auch dies geschah in anderer Form. Bislang wurde der Segen einzeln mit Handauflegung erbeten. Jetzt durften die Schulstarter zu ihren Eltern stehen, damit diese während der Segensspende die Hände auf die Schultern ihrer Kinder legen konnten.

 

Die musikalische Begleitung hatte Schulleiterin Angelika Holzmann am Klavier übernommen und zusammen mit Judith Ziegler, die ebenfalls die Erstklässler in einer der kombinierten Klasse unterrichten wird, eine spannende Geschichte mit Handpuppe vorgetragen. Ergänzt wurde das Begrüßungsprogramm mit Tanz- und Bewegungsformationen der Zweitklässler, die voller Eifer dabei waren, den Neuen die Schule schmackhaft zu machen. Zwar ohne Gesang, dafür mit bewegungsintensiven Schritten zur Hintergrundmusik mit Tuba-Klängen..

Schulleiterin Angelika Holzmann Holzmann bedankte sich für den wegweisenden Gottesdienst, die netten Programmbeiträge, hieß alle neuen Schüler und Lehrkräfte an der Schule willkommen und stellte auch das fünfköpfige Lehrerteam vor.

 

Ein besonderes Dankeschön galt auch den Mitgliedern des Elternbeirats und des Fördervereins für das Serviceangebot im Pausenbereich mit kleinen Snacks und Getränken, die zum Abschluss eines besonderen Schultags gespendet worden waren

 

Fototext: Rudi Martin

Fotos im Klassenraum von Judith Fischer

 

 

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halloRV

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